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Zeitung: Landesbanken leiten Trennung von Fondsgesellschaft Deka ein
Geldinstitute halten bislang 50 Prozent
Hamburg (dapd). Die Landesbanken machen offenbar Ernst mit ihren Überlegungen, aus dem Sparkassen-Fondsdienstleister Deka ganz oder teilweise auszusteigen. Wie die "Financial Times Deutschland" berichtete, wollten sich die Chefs der Landesbanken am (heutigen) Donnerstag in Frankfurt am Main treffen, um eine Investmentbank für den Verkaufsprozess auszuwählen und über das weitere Vorgehen zu beraten.
Den Landesbanken gehören insgesamt 50 Prozent an der DekaBank Deutsche Girozentrale, die anderen Hälfte ist im Besitz der Sparkassenverbände. Die meisten Landesbanken möchten ihre Anteile an der Frankfurter Bank schon länger loswerden, doch wegen der komplizierten Gesellschafterverträge können sie diese nicht einfach abstoßen.
Aus diesem Grund wollen die Landesbanken dem Bericht zufolge gemeinsam eine Investmentbank mandatieren. Sie solle dann auch dafür sorgen, dass die Institute eine einheitliche Preisvorstellung für ihre Anteile entwickeln. Ein Gutachten des Beratungsunternehmens Deloitte habe vor einigen Monaten die Deka auf 4,5 Milliarden Euro taxiert. Käufer der Anteile werden der Zeitung zufolge voraussichtlich die Sparkassen sein.
Ein Sprecher der Dekabank wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.
dapd
