Pressemitteilung

22.02.2013 17:21 Uhr in Politik und Umweltthemen

NABU: Bauernverband missachtet Symbolwert des „Grünen Bands“

Tschimpke: Biotopverbund ist größtes europäisches Einheits-Projekt


(Mynewsdesk) Berlin – Anlässlich der Kritik des Deutschen Bauernverbands an geplanten Flächenkäufen für Naturschutzgroßprojekte, die als „Grünes Band“ wertvolle Flächen entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze verbinden und für den Naturschutz sichern sollen, erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke:

„Naturschutzgroßprojekte definieren sich per se über das Prinzip der Freiwilligkeit. Das gilt auch für die Bauern. Niemand wird gezwungen, Flächen zu verkaufen oder zu verpachten. Wenn der Bauernverband nun mit polternder Rhetorik das ‚Grüne Band‘ als ‚Grüne Grenze‘ schmäht, zeigt das, wie sträflich er den Symbolwert des Projekts für das vereinte Europa unterschätzt. Durch den Grenzstreifen ist ein Verbund von Biotopen quer durch Europa entstanden, der ganze Regionen und Länder untrennbar miteinander verbindet. Selbst wenn die Bauernlobby noch so poltert: Das ‚Grüne Band‘ darf den finanziellen Einzelinteressen eines Lobbyverbands nicht geopfert werden – sonst gefährden wir das weithin größte sichtbare Einheits-Projekt, das wir haben.“

Für Rückfragen:
Florian Schöne
NABU-Agrarexperte
Tel. 030-284984-1615
mobil 0172-5966097

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