Pressemitteilung

07.03.2016 11:21 Uhr in Reise

20 Millionen potenzieller Gäste für nachhaltige Urlaubsangebote

(Mynewsdesk) Nachhaltiges Reisen ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen: Deutsche Urlauber wünschen sich Alternativen zum Massentourismus. Die diesjährige Internationale Tourismusmesse (ITB) in Berlin wird diesem Trend nicht gerecht – nicht zuletzt, weil hohe Preise für Aussteller kleine und alternative Anbieter fernhalten.

20 Millionen Menschen in Deutschland interessieren sich für Nachhaltigkeit, 43 Prozent der Befragten vermissen Informationen zum Thema Nachhaltigkeit bei der Urlaubsplanung. Im vergangenen Jahr hat das Bundesumweltministerium die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) beauftragt, das Thema Urlaub und Nachhaltigkeit bei ihrer alljährlichen touristischen Meinungsumfrage zu berücksichtigen. Das Fazit der FUR-Studie: Nachhaltiges Reisen ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Und: Viele Menschen würden beim Reisen gerne auf die Umwelt achten – wenn die entsprechenden Informationen und Angebote leichter zu finden wären.

Dieser neue Trend bietet eine große Chance für die Internationale Tourismusmesse (ITB), die am 9.3. in Berlin wieder ihre Tore öffnet. Bisher lässt sie diese jedoch ungenutzt. Nach Ausstellern mit innovativen Konzepten, Hotels mit besonderem Umweltengagement, Kleinunternehmen, die Alternativen zum Massentourismus entwickeln, sucht man auf der diesjährigen ITB vergeblich. Sie rühmt sich zwar, „international führende Reisemesse“ zu sein und wirbt zu ihrem 50-jährigen Jubiläum mit Superlativen: 10.000 Aussteller, 160.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, 6,7 Milliarden Euro Umsatz.

Diese Mega-Messe können sich kleine Reiseveranstalter aber leider nicht leisten. Viele reisen gar nicht erst nach Berlin. Denn nicht nur die Preise für einen Messestand sind unbezahlbar. Vielen mangelt es schlicht am Personal, um über fünf Tage auf der Messe präsent zu sein.

„Innovative, kleine Anbieter, die jede Branche zur Erneuerung braucht, fehlen in Berlin“, sagt Regine Gwinner, Chefredakteurin der Reiseplattform Verträglich Reisen. „Dies ist nicht nur für die Besucher ein Verlust, die nachhaltige Angebote suchen. Deutschland vergibt auch die Gelegenheit, sich bei der internationalen Fachöffentlichkeit mit dem Thema ‚Nachhaltiger Tourismus’ als Vorreiter zu positionieren.“

Gwinners Wunsch für die 51. ITB im Jahr 2017: ein auf zwei Tage begrenzter, bezahlbarer und gut sichtbarer Denk- und Ausstellungsraum für alternative Tourismusangebote. Das wäre ein wichtiges Signal in die Branche und für die deutschen Urlauber.

Mehr Informationen zu Angebot und Nachfrage im nachhaltigen Tourismus:
www.vertraeglich-reisen.de

Bei Fragen: Regine Gwinner, Tel.: 0228/98585-47 oder regine.gwinner@fairkehr.de




Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Verträglich Reisen.

<h1>20 Millionen potenzieller Gäste für nachhaltige Urlaubsangebote</h1>
 
Weitere Pressemitteilungen
 
Hausbau Design Award 2018 – Wählen Sie Ihr Lieblingshaus! (Pressemitteilung)

Hausbau Design Award 2018 – Wählen Sie Ihr Lieblingshaus!

Bereits zum 5. Mal werden beim „Hausbau Design Award 2018“ Deutschlands beliebteste Häuser gesucht. Der Award ist einer der renommiertesten Wettbewerbe der Hausbau-Branche. Das Online-Voting läuft vom 1. Juni bis 31. August 2018! Massivhäuser für Normalverdiener – mit diesem Konzept wächst Town & Country Haus seit Jahren entgegen dem Branchentrend ...

01.06.2018 09:21 Uhr in Wohnen & Bauen
Pressemitteilung enthält BilderBild
 
Gigantische Poolverlosung zum 15-jährigen Firmenjubiläum (Pressemitteilung)

Gigantische Poolverlosung zum 15-jährigen Firmenjubiläum

Die Desjoyaux Pools GmbH feiert 15-jähriges Jubiläum am Standort Deutschland. In Frankreich gibt es die Swimmingpool-Erfolgsmarke bereits seit 1966. Mittlerweile ist Desjoyaux der Weltmarktführer im Bereich der erdverbauten Swimmingpools und hat auch in Deutschland bereits viele tausend Schwimmbecken verkauft. Desjoyaux-Kunden begeistert vor allem, dass die hochwertigen ...

30.05.2018 19:48 Uhr in Trends
Pressemitteilung enthält BilderBild
 
Besser hören als sehen – wenn es um Emotionen geht, sind die Ohren im Vorteil (Pressemitteilung)

Besser hören als sehen – wenn es um Emotionen geht, sind die Ohren im Vorteil

FGH, 2018 – Auf den ersten Blick klingt es überraschend, aber den Augen ist nicht immer zu trauen. Das gilt häufig dann, wenn es um Stimmungen und Emotionen geht. Beispiel: viele Menschen haben ihre Gestik und Mimik so gut unter Kontrolle, dass wir es oft nicht merken, wenn sie uns gerade etwas vorspielen. Was sie dabei wirklich denken, fühlen und bezwecken, wissen wir aber ...

30.05.2018 13:18 Uhr in Sozialpolitik und Trends
Pressemitteilung enthält BilderBild