Pressemitteilung

09.01.2018 09:33 Uhr in Reise

Basler Fasnacht ist jetzt immaterielles Kulturerbe der UNESCO

(Mynewsdesk) Die Basler Fasnacht gehört seit dem 7. Dezember 2017 offiziell zum Kulturerbe der UNESCO. Mit diesem Entscheid würdigte das Zwischenstaatliche Komitee die reiche Tradition und die Einzigartigkeit der bekanntesten Schweizer Fasnacht. Auch in anderen Städten ist das närrische Treiben tief verwurzelt.Ab Mitte Februar nehmen Bruder Fritschi, König Rabadan und Prinz Karneval das Zepter in die Hand. Während in Luzern, Solothurn oder Bellinzona die Fastnacht vom 8. bis 14. Februar 2018 gefeiert wird, sind in vielen Regionen der Schweiz am Aschermittwoch die ausgelassenen Feierlichkeiten noch lange nicht vorbei. Weitere Informationen gibt es unter MySwitzerland.com/fasnacht.

Das größte Fasnachtsvolksfest der Schweiz in Basel (Basel Region)

In seiner Sitzung vom 7. Dezember 2017 auf der südkoreanischen Insel Jeju hat das Zwischenstaatliche Komitee die Aufnahme der Basler Fasnacht in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit beschlossen. Die Liste umfasst kulturelle Ausdrucksformen wie Tanz, Theater und Musik sowie mündliche Überlieferungen, Bräuche und Handwerkskünste. Nach dem Winzerfest „Fête des Vignerons“ in Vevey ist die Basler Fasnacht das zweite Schweizer Kulturerbe, das in diese Liste der UNESCO aufgenommen wurde.



Die Basler Fasnacht vom 19. bis 21. Februar 2018 ist das größte Fasnachtsvolksfest der Schweiz. Punkt 4.00 Uhr morgens, am Montag nach Aschermittwoch, gehen in der ganzen Stadt die Lichter aus, und die „drei schönsten Tage im Jahr“ beginnen mit dem traditionellen Basler „Morgestreich“. Das einzige Licht kommt von den Laternen der Cliquen (Fasnachtsgruppen), die darauf ihre Themen präsentieren. Vor den Cliquen wird eine bis über drei Meter hohe Zuglaterne getragen oder auf einem Wagen gerollt. Musizierend geht es dann kreuz und quer durch die verdunkelte Innenstadt. Über 10.000 aktive Fasnächtler (Zuschauer nicht mitgerechnet) nehmen jährlich an der Basler Fasnacht teil. www.basel.com

Luzerner Fritschi (Luzern – Vierwaldstättersee)

Am Beginn des Luzerner Fasnachtsgeschehens, das vom 8. bis 13. Februar 2018 die ganze Stadt beherrscht, steht die Figur des Fritschi. Bruder Fritschi ist das imaginäre Oberhaupt der größten und ältesten Zunft Luzerns, der Zunft zu Safran, die um 1400 gegründet wurde. Die Fasnacht beginnt am „Schmutzigen Donnerstag“, dem Donnerstag vor Rosenmontag, um 5.00 Uhr morgens. Ein Boot mit Bruder Fritschi an Bord fährt vom Vierwaldstättersee in Luzern ein. Nach seiner Ankunft gibt dann der „Urknall“ den Musikern und allen Fasnächtlern das Signal zum Start.

Ein wesentliches Element der Luzerner Fasnacht sind die Guggenmusiken („Guuggemusige“), verkleidete und maskierte oder geschminkte Gruppen, die mit ihren Blech- und Schlaginstrumenten für wild-rhythmische Stimmung sorgen. Der Höhepunkt für die Guggenmusiken ist der sogenannte Monsterkorso, ein riesiger Umzug über die Seebrücke und durch die Altstadt, das Zentrum des Straßenkarnevals. www.lfk.ch

Solothurn (Jura & Drei-Seen-Land) – Honolulu an der Aare

Während der Karnevalszeit, in der alles Kopf steht, verwandelt sich die Stadt Solothurn in Honolulu – ein Witzbold hat nämlich einmal behauptet, dass die Stadt an der Aare auf der Erdkugel genau gegenüber von Hawaii liege, und diese Idee blieb bis heute lebendig. Das Fasnachtsgeschehen findet vom 8. bis 14. Februar in einer der schönsten europäischen Barockstädte statt. Der „Schmutzige Donnerstag“ beginnt mit dem „Chesslete“, einem Kinderumzug mit ausgelassenen Konfettischlachten. Am Sonntag und Dienstag darauf finden große Umzüge durch Solothurn statt. Mit dem Böögg-Verbrennen ist am Aschermittwoch dann alles vorbei. http://fasnacht-solothurn.ch

Römischer Ritus des Carnevale in Bellinzona (Tessin)

In der Tessiner Hauptstadt Bellinzona beginnt der Karneval nach römischem Ritus am Donnerstag, den 8. Februar 2018, mit der Übergabe der Stadtschlüssel an König Rabadan. Es ist das Zeichen zum Auftakt der Festlichkeiten, die bis 13. Februar 2018 andauern. Im Tessin erfüllte der „Carnevale“ früher eine wichtige soziale Funktion. So hatten die Reichen dafür zu sorgen, dass die Armen vor der langen Fastenzeit noch einmal richtig viel essen konnten. www.rabadan.ch

Charivari in Biel (Jura & Drei-Seen-Land)

Fasnachtsfans finden in der Schweiz auch nach Aschermittwoch noch viele Möglichkeiten, am ausgelassenen Faschingstreiben teilzunehmen: So beginnt die Bieler Fasnacht im Westen der Schweiz am 14. Februar 2018 mit der „Charivari“ in der Altstadt. Bei einem Wettbewerb versuchen die Guggenmusiken, einander mit originellen Beleuchtungen und Laternen zu überbieten. Danach wird Prinz Karneval auf dem Burgplatz inthronisiert. Der Bieler Stadtpräsident übergibt für fünf Tage den „Schlüssel“ der Stadt Biel an den Narrenprinzen. Anschließend folgt die traditionelle Fasnacht bis zum 18. Februar 2018 mit Platzkonzerten, einem großen Umzug, regem Betrieb in den Fasnachtskellern sowie den „Cliquen“-Zelten und -Wagen. www.faschingszunft.ch

Hier tanzt der Bär: Fasnacht in Bern

Jeweils am Donnerstag nach Aschermittwoch wird die „Bärner Fasnacht“ um 20.00 Uhr beim Käfigturm eröffnet. Dabei wird die traditionelle, bereits im Mittelalter typische Berner Fasnachtsgestalt, der Fasnachtsbär, befreit. Danach tanzt der Bär mit den Bernern und Bernerinnen bis zum Sonntagmorgen. Dieses Jahr finden die vom „Verein Berner Fasnacht“ organisierten Veranstaltungen vom 15. bis 17. Februar 2018 statt. www.fasnacht.be


Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Schweiz Tourismus

Schweiz Tourismus

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com: http://myswitzerland.com/, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com: mailto:info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Informationen an die Medien

Weitere Bilder zur touristischen Schweiz stellen wir Ihnen auf www.Swiss-Image.ch: http://www.swiss-image.ch/ zur Verfügung.

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