Pressemitteilung

27.02.2015 10:06 Uhr in Sozialpolitik

Geschürte Angst vor Deflation – ist das Geldsystem am Ende?

(Mynewsdesk) Die EZB druckt Geld und verteilt es freimütig unter die Banken. Anders kann man den Ankauf von Staatsanleihen wohl nicht charakterisieren, der derzeit in vollem Gange ist. Ob das so gedacht war oder nicht, erscheint hier zweitrangig, denn das Geld-System, welches auf Zins und Zinseszins fußt, hat einen Zustand erreicht, der kaum noch alternative Vorgehensweisen ermöglicht.

Der Anleger ist tatsächlich arm dran. Er kann derzeit kaum noch Zinsen für sein Geld erwirtschaften. Will er mehr Rendite, muss er sich darüber klar sein, dass er dafür entsprechende Risiken eingehen muss. Viele sind dazu nicht bereit. Zu groß ist die Angst, Geld dabei zu verlieren. Dass die Strategie, sogenannter sicherer Anlagen, genau diese Gefahr in sich trägt, ist den meisten Anlegern gar nicht bewusst. Sie haben gelernt, dass Sparbuch, Sparbrief & Co. sicher sind, glauben es und handeln entsprechend.

Wie mit sicheren Anlagen Geld geschaffen wird, kann man aktuell wunderbar beobachten. Die Staaten bedrucken Papier und nennen es Staatsanleihe, die EZB bedruckt Papier und nennt es Geld. Dann werden diese bedruckten Papierscheine ausgetauscht und schon ist Liquidität vorhanden. Nun, zunächst ist Liquidität bei der Bank vorhanden, denn die Staaten dürfen die Anleihen nicht direkt über die EZB verkaufen.

Auf jeden Fall wird die Geldmenge enorm erhöht, was normalerweise Inflation nach sich ziehen muss. Inflation, also Kaufkraftverlust ist eine direkte Auswirkung des Zinses. Der Zins erhöht die Geldmenge. Die Waren- und Dienstleistungsmenge wird davon jedoch nicht berührt. Da aber die Geldmenge sich eigentlich nicht erhöhen kann (theoretisch), schwindet die Kaufkraft. Man muss also mehr Geld für eine bestimmte Ware oder Dienstleistung ausgeben.

Das Problem mit dem Zins oder vielmehr mit dem Zinseszins liegt darin, dass dieser exponentiell wächst. Exponentielles Wachstum geht immer gegen Unendlich. Folglich ist es mathematisch unmöglich, dass ein System, welches auf Zinseszins beruht, dauerhaft funktionieren kann.

Durch Zinseszins wachsen die Schulden, bis die Zinsen so hoch sind, dass man sie nicht mehr bezahlen kann. Einige prominente Beispiele dafür gibt es ja bereits in der EU. Die meisten Staaten sind bereits zahlungsunfähig und die, die es noch nicht getroffen hat, stehen kurz davor.

Nun liegt der Leitzins der EZB aktuell um Null Prozent. Das könnte ein deutliches Zeichen dafür sein, dass man sich darüber klar ist, dass ein höherer Zins alles zum Stillstand bringen würde. Natürlich argumentiert niemand so. Die Rede ist eher von Wirtschaft mit Liquidität versorgen, Wachstum erzeugen, Arbeitsplätze schaffen usw.. Das klingt ja auch viel besser. Positive Nachrichten gehören zum Spiel. Die Masse muss ruhig gehalten werden. Es darf nicht riskiert werden, dass das Vertrauen abhandenkommt und ein Run auf die Banken beginnt. Denn wenn das passiert, ist das Spiel vorbei.

Wenn die Zinsen am Boden liegen, wird gern das Thema Deflation hervorgeholt. Bei der Deflation steigt die Kaufkraft aufgrund sinkender Nachfrage. Charakteristisch für eine Deflation ist allerdings eine schwindende Geldmenge und davon kann derzeit keine Rede sein. Die Nachfrage schwindet eher, da durch horrende Zinsen, die quasi in jedem Produkt auf den Verbraucher umgelegt werden, diesen massiv Geld entzogen wird. Die Verbraucher können sich nicht mehr so viel leisten. Auf der anderen Seite bekommen sie keine Zinsen mehr auf ihr Erspartes, was dem Konsumwillen vieler Menschen viel Ansporn gibt. Zusammengefasst kann man derzeit keine klassischen Deflationsmerkmale erkennen.

Nachhaltigkeit zahlt sich aus

Flucht aus dem Geld, aber wohin? Alternativen gibt es so einige. Jedoch lohnt es sich, den Ansatz oder vielmehr den Zweck einer Geldanlage zu hinterfragen. Die wenigsten legen Geld des Geldes wegen an. Die meisten erhoffen sich ein höheres Vermögen, um sich Wünsche zu erfüllen oder aber die Versorgung in der Zukunft sicherzustellen. Altersvorsorge ist ein großes Thema, welches immer bedeutender wird. Allerdings ist es fraglich, ob der Ansatz, Geld heute anzulegen, damit es später die Versorgung sicherstellt, zielführend ist.

Zukünftige Kosten schon heute im Griff

Für die meisten Haushalte ist Wohnen der größte und auch wichtigste Kostenpunkt. Wohnen ist für vieles eine Voraussetzung. Ohne einen Wohnsitz ist es z.B. schwierig eine Arbeit zu finden oder vielleicht irgendwelche Leistungen zu beantragen. Sich heute darum zu kümmern, dass das Wohnen später erschwinglich ist, könnte somit ein sinnvoller Ansatz sein. Außerdem wird Geld hier sinnvoll eingesetzt. Es wird ausgegeben für Wohnen, also Papier gegen etwas Nachhaltiges.

Für alle, die in eine positive Zukunft sehen möchten, hat die GENO Wohnbaugenossenschaft eG aus Ludwigsburg (www.geno.ag) einen interessanten Vorschlag. Die GENO eG sieht sich als Ergänzung zum üblichen Wohnraumschaffungsmarkt und hat das Ziel, Wohnen dauerhaft bezahlbar zu machen. Ihr Konzept ist bereits seit vielen Jahren auf dem Markt und hat sich bereits vielfach bewährt. Ihr Angebot verhilft Menschen dazu, dass der größte Kostenfaktor, das Wohnen, immer erschwinglich bleibt. Damit wird die Notwendigkeit, ein sehr hohes Vermögen aufzubauen, ein wenig entschärft. Außerdem wird parallel trotzdem Vermögen aufgebaut.

Der Interessent, der z. B. ein Eigenheim, sei es ein Haus oder eine Wohnung, erwerben oder neu bauen möchte, spart mit einem GENO WohnSparVertrag finanzielle Mittel als Eigenkapital an. Unter Berücksichtigung von Einkommensgrenzen wird dieser WohnSparVertrag sogar dreifach staatlich gefördert. Er zieht zur Miete ein und erhält eine Kaufoption, die er jederzeit ausüben kann, aber nicht muss. Die Miete wird auf 35 Jahre festgeschrieben und bleibt die ersten 25 Jahre gleich. Für den späteren Erwerb wird ebenso der Objektpreis von Anfang an notariell festgeschrieben. Damit hat das Mitglied im Vergleich zu einem normalen Mietverhältnis den genauen Überblick darüber, welche Kosten während der gesamten Mietdauer zu zahlen sind. Alle wichtigen Vertragsbedingungen werden notariell beurkundet und teilweise auch im Grundbuch eingetragen. Man ist zwar Mieter, genießt aber die Rechte des Eigentümers (Auflassungsvormerkung in Abt. II des Grundbuchs).

Für den Notfall ist übrigens ebenfalls gesorgt, denn der Mieter genießt maximale Flexibilität. Denn das Mietverhältnis kann mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden. Der Genosse könnte also jederzeit aussteigen und sich sein Genossenschaftsguthaben aus seinem WohnSparVertrag auszahlen lassen. Der Optionär erlangt den Status des Eigentümers, ohne vom Eigentum gebunden zu werden.

Fazit: Eine intelligente und vorausschauende Vorsorge, bei der die Früchte schon viel früher genossen werden können.


Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Michael Sielmon | Mediengestaltung.

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