BMW Z4 im Breitensport Detailansicht
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Das Zauberwort heisst Kundensport
Wie kaum ein anderer Hersteller kann BMW auf eine erfolgreiche Historie im Kundensport zurückblicken. Er ist seit über fünf Jahrzehnten ein wichtiger Eckpfeiler von BMW Motorsport
(medienservice exklusiv) Weltweit kämpfen seit vielen Jahren private Teams und Fahrer mit Fahrzeugen aus der Produktpalette von BMW Motorport in Touren- und Sportwagenserien um Siege und Titel und sind damit die besten Botschafter für die Leistungsfähigkeit diverser BMW Modelle. Erfolgreich zu sein, liegt den sportlichen Fahrzeugen aus München in den Genen.
Die Entwicklung von Tourenwagen und GT-Sportwagen genießt bei BMW schon immer eine hohe Priorität. Dabei wird vor allem darauf geachtet, dass die Kosten überschaubar sind und die Technik beherrschbar ist. BMW kann bei der Entwicklung der Autos auf modernste Prüfstände, das firmeneigene Testgelände und nicht zuletzt auch den großen Erfahrungsschatz der Ingenieure und Experten von BMW Motorsport zurückgreifen.
„Der Kundensport hat bei BMW einen ganz großen Stellenwert. Wenn man beispielsweise sieht, wie viele private Kunden sich in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring mit den verschiedensten BMW Modellen engagieren, das ist einfach toll“, sagt BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Draeger: „Ich bin glücklich mit der Verbindung des Kundensport mit dem Spitzensport. Wir haben damit eine perfekte Aufstellung.“ Zudem biete BMW eine vernünftige Basis, Motorsport auf hohem Niveau zu betreiben. Der M3 sei dafür das beste Beispiel, so Draeger. „Außerdem können wir interessierten Kunden entsprechenden Service und Unterstützung bieten.“
Zu den erfolgreichsten BMW-Privatteams in der jüngeren Vergangenheit gehört die Mannschaft von Torsten Schubert. Für den Unternehmer aus Oschersleben, der als BMW-Händler insgesamt acht Betriebe leitet, gehört der Motorsport zur Imagepflege und zum Marketinginstrument. „BMW ist im Thema Kundensport sehr gut aufgestellt. Es gibt seit vielen Jahren Fahrzeugmodelle, mit denen man Motosport konkurrenzfähig betreiben kann. Diese Basis hat mir in meiner Region vor allem beim Aufbau meiner Autohäuser sehr geholfen“, erklärt Schubert, dessen Team sich inzwischen auch über die Landesgrenzen hinaus einen guten Ruf erarbeitet hat. „Viele Kunden aus dem Ausland sind durch unser sportliches Engagement auf BMW und dadurch auch auf uns aufmerksam geworden. Bei BMW bist du kein Versuchskaninchen. Der Kunde bekommt ein fertiges Produkt, bei dem auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt“, sagt Schubert.
Ein Beispiel dafür ist der BMW Z4, der nach zahlreichen Erfolgen in der abgelaufenen Saison für 2012 im Detail weiterentwickelt und bei Langstreckenrennen und Championaten nach GT3-Reglement auch weiterhin für Furore sorgen soll. Dazu meint BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt: „Die GT3-Klasse hat aus unserer Sicht eine erfolgreiche Zukunft vor sich. Man muss sich nur einmal ansehen, wie viele Hersteller mit konkurrenzfähigen GT3-Versionen ihrer Serienfahrzeuge weltweit in dieser Kategorie antreten. Die Leistungsdichte ist immens hoch – und deshalb werden wir alles daran setzen, dass der BMW Z4 GT3 ein Garant für Siege bleibt. Mittlerweile haben wir 29 Fahrzeuge verkauft – das zeigt, dass die Kunden in die Leistungsfähigkeit des BMW Z4 GT3 vertrauen.“
Zu den Markenbotschaftern von BMW zählt auch der frühere DTM-Pilot Franz Engstler. Der Wiggensbacher sorgte in diesem Jahr sechs Tage nach seinem 50. Geburtstag bei seinem „Heimspiel“ in der Motorsport Arena Oschersleben für ersten Triumph des BMW 320 TC in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC). In Anerkennung seiner Leistungen in zahllosen Saisons als BMW Privatfahrer und Repräsentant des BMW Kundensports erhielt der Routinier und zweimalige Sportpokalgewinner bei der Sportpokalverleihung Anfang Dezember in der BMW Welt in München den „Ehren-Sportpokal“ von Jens Marquardt überreicht.
Engstler gilt als BMW Urgestein - er sagt: „Ich arbeite seit 23 Jahren mit BMW zusammen, kenne die Thematik aus Fahrersicht, als Teamchef und als Techniker und damit den Markt aus allen Blickwinkeln. Der professionelle Kundensport verlangt heute neben der Entwicklung eines Fahrzeuges die entsprechende Teileversorgung und technische Unterstützung. Das alles wird von BMW Motorsport angeboten.“
Schubert und Engstler sind perfekte Beispiele, wie man eine Zielgruppe emotionell an die Marke BMW binden kann. Der BMW Sportpokal ist dabei ein sehr wichtiges Instrument. 2011 kämpften bei der 50. Sportpokal Vergabe insgesamt 235 Teilnehmer – so viele wie noch nie zuvor in der Geschichte dieses Wettbewerbs – auf 27 unterschiedlichen BMW-Modellen (unter anderen M3, Z4, 320 TC, 320si, 323i, 325i) und in über 40 Rennserien auf vier Kontinenten um ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 250.000 Euro.
Wie sehr der BMW Sportpokal in Focus steht, zeigt das Beispiel von Andy Priaulx. Der Brite gewann die begehrte Trophäe 2003 und wurde anschließend zum BMW Werksfahrer befördert. In den folgenden vier Jahren gewann Priaulx einen EM- und drei WM-Titel in Folge. 2012 gehört der 37-Jährige zum sechsköpfigen BMW Aufgebot für die DTM.
Über den Stellenwert des BMW-Sportpokal sagt Priaulx: „Man bekommt als Fahrer die Möglichkeit, sich am Jahresende auf einer großen Bühne zu präsentieren. Das ist für einen Privatfahrer, der nicht selten um sein Budget für jede Saison aufs Neue kämpfen muss, eine große Chance.“ Kunden hätten bei BMW die Möglichkeit, ein Fahrzeug zu erwerben, das genauso konkurrenzfähig sein kann wie ein Werksauto. Dabei sei die Zuverlässigkeit ebenso vorbildlich wie die Teileversorgung, so Priaulx.
Für die Saison 2012 haben die Verantwortlichen bei BMW Motorsport entschieden, den BMW Sportpokal noch weiter aufzuwerten. „Als Teil unserer Neuausrichtung im produktionswagennahen Motorsport wird der nächstjährige Gewinner des BMW Sportpokals einen Testtag im BMW M3 DTM erhalten. Damit wollen wir zum einen die Bedeutung des Sportpokals für BMW unterstreichen. Zum anderen zeigt es die enge Verzahnung von unseren Engagements im Motorsport. An der Spitze steht dabei unser Engagement in der DTM – und an der Basis der Kundensport.“
