05.09.2014 17:45 Uhr in Sport und Sozialpolitik

Deutscher Meister der Werkstätten für behinderte Menschen gesucht

(Mynewsdesk) Von Montag, den 8. bis Freitag, den 12. September, findet die 14. Deutsche Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen statt. Dann spielen wieder rund 280 Werkstattbeschäftigte in der Sportschule Wedau in Duisburg um den Meistertitel. Zunächst spielen die Landesmeister aus den 16 Bundesländern im Herrenturnier den Deutschen Meister aus (bis 11.9.14). Am letzten Turniertag treten dann die Damen-Mannschaften an.

Eröffnet wird die Meisterschaft am Montag, den 8. September, um 17:30 Uhr. Bei der Eröffnung mit dabei sind Trainerlegende Otto Rehhagel und der frühere Bundes-außenminister Dr. Klaus Kinkel, die beide dem Kuratorium der Sepp-Herberger-Stiftung angehören. Die Stiftung veranstaltet gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM), dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) und Special Olympics Deutschland (SOD) bereits seit dem Jahr 2000 alljährlich die Meisterschaft. Gemeinsam mit DFB-Vizepräsident Eugen Gehlenborg, dem Vorsitzenden der Sepp-Herberger-Stiftung, werden Rehhagel und Dr. Kinkel die Spielgruppen des Herrenturniers auslosen.

Im Anschluss findet um 18:15 Uhr auf dem Hauptfeld der Sportschule ein Spiel der Nationalmannschaft für Menschen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung gegen die Traditionsmannschaft des MSV Duisburg statt.

Am Dienstag, den 9. September, erfolgt dann um 10:00 Uhr der Anpfiff der Vorrunde des Herrenturniers. Die Endrunde wird am Donnerstag, den 11. September, ab 08:30 Uhr gespielt. Anstoß zum Finale ist um 13:15 Uhr. Zu allen Spielen sind Fans, Medienvertreter und Fußballinteressierte herzlich willkommen – der Eintritt zu allen Spielen ist frei!

Neben dem Geschehen auf dem Platz wird den Aktiven ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten: So besichtigen die Turnierteilnehmer auf Einladung des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach den Borussia-Park. Außerdem steht ein Spiel einer Turnierauswahl gegen eine Werkstattauswahl aus Ungarn auf dem Programm.

Bereits zum zweiten Mal findet in diesem Jahr das Turnier für Frauenmannschaften aus Werkstätten statt. Am Freitag, den 12. September, treten sieben Frauenteams gegeneinander an. Anstoß ist um 10:00 Uhr. Zur Siegerehrung um 14:15 Uhr werden die beiden ehemaligen Nationalspielerinnen Inka Grings und Sonja Fuss erwartet. Auch hier ist der Eintritt frei.
In den 2.500 deutschen Werkstätten spielt Fußball eine große Rolle: Durch den Sport trainieren die Werkstattbeschäftigten soziales Zusammenspiel und soziale Kompetenzen. Darüber hinaus ist der Fußball eine hervorragende Möglichkeit, die Inklusion behinderter Menschen voranzutreiben, betont Martin Berg, Vorstandsvorsitzender der Bundesarbeits-gemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM): „Werkstätten und Fußballvereine kooperieren immer enger miteinander. Menschen mit Behinderung werden Teil des Vereinslebens und damit ein Teil der Gemeinschaft.“ Das Turnier hat deshalb im Kalender des Deutschen Fußball-Bundes einen festen Platz: „Die Deutsche Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen ist das Flaggschiff unserer Kooperation mit den Werkstätten. Gleichzeitig arbeiten wir im Rahmen des Projekts ‚700 Vereine, 700 Werkstätten‘ daran, Werkstätten und Fußballvereine enger zusammenzubringen. Wir wollen, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam im Verein Fußball erleben“, so Eugen Gehlenborg.

Informationen zur Meisterschaft und den teilnehmenden Mannschaften sowie Fotos zum kostenlosen Download gibt es auf www.fussball-wfbm.de.

Download-Link: http://www.fussball-wfbm.de/?SiteID=11

(423 Wörter, 3236 Zeichen) – Abdruck honorarfrei

Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e. V. (BAG WfbM)

Die BAG WfbM ist der bundesweite Zusammenschluss der Träger von Werkstätten für behinderte Menschen mit deren angegliederten Förderstätten und Integrationsunternehmen. Die Mitgliedseinrichtungen gestalten Arbeit und bieten Qualifizierung für rund 300.000 Menschen mit schweren Behinderungen. 94 Prozent aller Werkstattträger sind freiwillig in der BAG WfbM organisiert.

<h1>Deutscher Meister der Werkstätten für behinderte Menschen gesucht</h1>
 
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