Pressemitteilung

17.10.2017 11:42 Uhr in Telefonie

Exklusive SYZYGY Studie zu KI: 41% der Deutschen fürchtet, dass künstliche Intelligenz eine Bedrohung für das Überleben der Menschheit darstellt

(Mynewsdesk) Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde: Ob selbstfahrende Autos, zunehmende Automatisierung in der Industrie oder die Verbreitung von intelligenter Technik wie Alexa & Co – KI. beeinflusst längst unser Leben. Das sehen auch 57% der deutschen Erwachsenen so. Die Deutschen zeigen sich angesichts aktueller Entwicklungen im Bereich künstliche Intelligenz allerdings besorgt. So denkt fast jeder vierte Deutsche (23%) mit Angst an die Folgen von KI. Dabei steht für 16% der Befragten die Sorge um fehlende Kontrolle im Vordergrund. Dies sind einige Kernergebnisse der Studie „Sex, Lies and A.I.“ (Sex, Lügen & KI), die SYZYGY, eine führende Agenturgruppe für digitales Marketing, jüngst in drei Ländern (Deutschland, USA und UK) durchführte. So glauben 41% der Deutschen, künstliche Intelligenz könne eine Bedrohung für das Überleben der Menschheit darstellen. Außerdem befürchten 25% der Menschen in Deutschland, dass 30% ihres heutigen Arbeitsplatzes innerhalb der nächsten fünf Jahre durch den Einsatz von KI ersetzt werden könnte. Experimentierfreudig wären die Deutschen aber beim Sex: 52% der Männer würden durchaus Sex-Roboter ausprobieren. Wobei 64% der deutschen Frauen dies als Betrug empfänden. Fazit: Die Studie zeigt die ambivalenten Gefühle der Deutschen angesichts künstlicher Intelligenz. Vor allem das Thema Transparenz sollten deutsche Unternehmen, die KI einsetzen, sehr ernst nehmen.

Weitere Ergebnisse im Detail:

  • 51% der Deutschen hoffen, dass ihr Leben durch KI einfacher wird.
  • 38% rechnen etwa mit Zeitersparnis durch den Einsatz intelligenter Technologien.
  • 38% nutzen bereits A.I. in Form von virtuellen Assistenten wie Siri und Alexa. Der ideale virtuelle Assistent soll übrigens laut 59% der Deutschen eine weibliche Stimme haben, über emotionale Intelligenz verfügen (70%) und Sinn für Humor zeigen (85%).
  • Nur 14% haben bislang mit Chatbots interagiert.
  • 16% der Deutschen sorgen sich um fehlende Kontrolle beim Einsatz künstlicher Intelligenz.
  • So wollen 61% der Deutschen Verbote für den Einsatz autonomer bewaffneter Drohnen und Roboter in kriegerischen Konflikten. Unter den Befürwortern für den Einsatz einer solchen Technik (39%) liegt der Anteil bei den Männern mit 45% höher als bei den Frauen (33%). In den USA hingegen sind 71% der Bevölkerung für den Einsatz solcher Techniken. Auch in UK stößt der Einsatz autonom bewaffneter Drohnen und Roboter mit 59% auf deutlich mehr Zustimmung.
  • Darüber hinaus sind in Deutschland nur 32% für Polizeiarbeit, die KI nutzt, um Verdächtige vorzeitig zu identifizieren und präventiv zur Vermeidung von Verbrechen zu verhaften. In UK befürworten dies hingegen 44%.
  • Wichtig für Marketeers: Neun von zehn Deutschen (87%) sind der Meinung, dass es illegal sein sollte, wenn künstliche Intelligenz ihre Identität verheimlicht und sich als menschliches Wesen ausgibt. Übrigens ist das genau das Thema im aktuellen „Blade Runner 2049“ Kinofilm.
  • 52% der Männer, aber nur 22% der Frauen in Deutschland würden privat die neueste Generation von hyperrealistischen Sex-Robotern ausprobieren. 64% der Frauen und 48% der Männer würden dies allerdings als Betrug am Partner ansehen. Bei der Millennial-Generation (Jahrgang 1981 bis 1998) halten sogar 62% der Deutschen Sex mit einem Roboter für Betrug. In UK sehen das 68% so, in den USA 66%.
  • Bei selbstfahrenden Autos glauben 48% der Deutschen, diese sollten so programmiert werden, dass bei einem Unfall der Gesamtschaden möglichst gering gehalten wird, auch wenn dies eine Verletzung der Insassen zur Folge hätte. In UK stimmen dem sogar 54% zu. Allerdings würden nur 26% der Deutschen mit so einem programmierten Auto tatsächlich fahren.
  • Die größte Angst der Deutschen ist der Einfluss von KI auf die eigenen Arbeit. 25% befürchten nämlich, KI. könne in den nächsten fünf Jahren bis zu einem Drittel ihres jetzigen Arbeitsplatzes ersetzen.

„Deutsche Verbraucher sind durchaus bereit, KI eine wachsende Rolle in ihrem Leben einzuräumen. Gleichzeitig wollen sie aber klare Richtlinien zur Regulierung und Kontrolle der Technologie. Von werbungtreibenden Unternehmen wird außerdem Transparenz und Aufklärung über den Einsatz von KI. eingefordert. Ist diese gegeben, sind Verbraucher entgegen der landläufigen Meinung auch bereit, Privatsphäre und Daten preiszugeben.Die Untersuchung macht darüber hinaus deutlich, wie wichtig es ist, einen Ansatz für die Verwendung von KI zu entwickeln, der den Menschen und nicht die Technologie in den Mittelpunkt stellt“, konstatiert Lars Lehne, Vorstandsvorsitzender der SYZYGY AG.

„Die Studie zeigt, vor welchem Konflikt Verbraucher stehen, wenn es um KI geht – viele sehen die Vorteile, befürchten aber, dass die Technologien von Unternehmen nicht nur zu ihrem Wohl eingesetzt werden können. Unternehmen müssen also besonders feinfühlig auf die Ängste der Menschen eingehen“, kommentiert Dr. Paul Marsden, Psychologe für Konsumentenfragen der SYZYGY Gruppe.

Der Studien-Steckbrief zu „Sex, Lügen und KI

Die SYZYGY Studie wurde im dritten Quartal 2017 in drei Ländern (Deutschland, USA und UK) durchgeführt. Dabei wurden 2.000 deutsche Erwachsene im Alter von 18 bis 65 Jahren durch das Marktforschungsunternehmen WPP Lightspeed Consumer Panel befragt.

Die Studie kann hier heruntergeladen werden

https://think.syzygy.net/ai-report/de

Außerdem kann dort das Quiz „Sind Sie ein Replikant?“ durchgeführt werden, um zu überprüfen, wie menschlich oder replikantenhaft der Quiz-Teilnehmer agiert.


Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im SYZYGY Gruppe

SYZYGY Gruppe

SYZYGY ist eine der führenden digitalen Kommunikationsagenturen und gehört zur WPP-Gruppe. Wir stellen das menschliche Glück in den Mittelpunkt des eigenen Handelns und setzen digitale Technologien ein, um Marken zu Agenten positiver Veränderung zu machen. Die 1995 gegründete SYZYGY Gruppe beschäftigt rund 730 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie ist mit Niederlassungen in Bad Homburg, Berlin, Frankfurt, Hamburg, München, London, New York und Warschau vertreten. 

Zur Agenturgruppe gehören neben der Hauptmarke SYZYGY und der Strategieberatung diffferent, die Performance Marketingagentur Catbird Seat, das polnische Designstudio Ars Thanea sowie die auf Customer Experience spezialisierte Beratung USEEDS°. Zu den Kunden zählen renommierte Marken wie BMW, comdirekt bank, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bahn, EnBW, KfW Bank, Mazda, Miles & More, L’Oréal, o2, die Techniker Krankenkasse und Wempe.

<h1>Exklusive SYZYGY Studie zu KI:  41% der Deutschen fürchtet, dass künstliche Intelligenz eine Bedrohung für das Überleben der Menschheit darstellt </h1>
 
Weitere Pressemitteilungen
 
Hausbau Design Award 2018 – Wählen Sie Ihr Lieblingshaus! (Pressemitteilung)

Hausbau Design Award 2018 – Wählen Sie Ihr Lieblingshaus!

Bereits zum 5. Mal werden beim „Hausbau Design Award 2018“ Deutschlands beliebteste Häuser gesucht. Der Award ist einer der renommiertesten Wettbewerbe der Hausbau-Branche. Das Online-Voting läuft vom 1. Juni bis 31. August 2018! Massivhäuser für Normalverdiener – mit diesem Konzept wächst Town & Country Haus seit Jahren entgegen dem Branchentrend ...

01.06.2018 09:21 Uhr in Wohnen & Bauen
Pressemitteilung enthält BilderBild
 
Gigantische Poolverlosung zum 15-jährigen Firmenjubiläum (Pressemitteilung)

Gigantische Poolverlosung zum 15-jährigen Firmenjubiläum

Die Desjoyaux Pools GmbH feiert 15-jähriges Jubiläum am Standort Deutschland. In Frankreich gibt es die Swimmingpool-Erfolgsmarke bereits seit 1966. Mittlerweile ist Desjoyaux der Weltmarktführer im Bereich der erdverbauten Swimmingpools und hat auch in Deutschland bereits viele tausend Schwimmbecken verkauft. Desjoyaux-Kunden begeistert vor allem, dass die hochwertigen ...

30.05.2018 19:48 Uhr in Trends
Pressemitteilung enthält BilderBild
 
Besser hören als sehen – wenn es um Emotionen geht, sind die Ohren im Vorteil (Pressemitteilung)

Besser hören als sehen – wenn es um Emotionen geht, sind die Ohren im Vorteil

FGH, 2018 – Auf den ersten Blick klingt es überraschend, aber den Augen ist nicht immer zu trauen. Das gilt häufig dann, wenn es um Stimmungen und Emotionen geht. Beispiel: viele Menschen haben ihre Gestik und Mimik so gut unter Kontrolle, dass wir es oft nicht merken, wenn sie uns gerade etwas vorspielen. Was sie dabei wirklich denken, fühlen und bezwecken, wissen wir aber ...

30.05.2018 13:18 Uhr in Sozialpolitik und Trends
Pressemitteilung enthält BilderBild