27.11.2016 12:48 Uhr in Transport

Gesetzliche Neuerung bei der Großraum- und Schwertransportbegleitung

(Mynewsdesk) In den vergangenen Jahren hat die Anzahl von Großraum- und Schwertransporten stark zugenommen, dadurch auch die Belastung der Polizei. Diese war gesetzlich dazu verpflichtet, eben solche Transporte zu begleiten. 2014 wurden deutschlandweit über 130.000 Transportprojekte polizeilich begleitet, was zu rund 360 Einsätzen am Tag führte. Um dem steigenden Trend entgegenzutreten, hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 23. September 2016 beschlossen, der sechsten Änderung des Straßenverkehrsgesetzes zuzustimmen. Diese enthält unter anderem folgenden Absatz, der zur Entlastung der Beamten führen soll:

„(7) Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die erforderlichen Vorschriften zu erlassen, um den nach Landesrecht zuständigen Behörden zur Durchführung von Großraum- und Schwertransporten zu ermöglichen, 1. natürlichen oder juristischen Personen des Privatrechts bestimmte Aufgaben zu übertragen (Beleihung) oder 2. natürliche oder juristische Personen des Privatrechts zu beauftragen, bei der Erfüllung bestimmter Aufgaben zu helfen (Verwaltungshilfe).“

Bisher war die Transportbegleitung durch die Polizei vorgeschrieben. Die Gesetzesänderung macht nun den Einsatz von privaten Verwaltungshelfern und staatlich Beliehenen bei der Begleitung von Großraum- und Schwertransporten möglich. Dazu erhalten sie Befugnisse, die bislang nur für polizeiliche Beamte vorgesehen waren. Um die Verkehrssicherheit auch in Zukunft auf einem hohen Niveau zu halten, müssen Transportbegleiter umfangreiche Standards erfüllen. Neben der fachlichen Eignung wird auch auf die finanzielle Zuverlässigkeit sowie - im Falle einer Beleihung - die Unabhängigkeit von den Interessen sonstiger Beteiligter streng geachtet.

José Barros Gonzalez, Geschäftsführer des Transportunternehmens Stoppel & Barros Berlin GmbH für Schwer- und Spezialtransporte, sieht in der Gesetzänderung große Vorteile für alle beteiligten Parteien. So entlaste das neue Gesetz in erster Linie die Polizei, indem es ihre Einsatzstunden verringere und Freiräume für anderweitige Aufgaben schaffe. Gleichzeitig erweitere sich sowohl der Kompetenzbereich als auch die Flexibilität von Transportdienstleistern. Sie seien nicht mehr ausschließlich auf polizeiliche Unterstützung angewiesen, sondern können auf andere Begleitdienste zurückgreifen oder sogar ihre eigenen anbieten. Verbesserungen in der Transportabwicklung, die schlussendlich auch zu Vorteilen für Kunden führen würden.

Über das Transportunternehmen Stoppel & Barros Berlin GmbH

Das Transportunternehmen Stoppel & Barros Berlin GmbH bietet umfangreiche Lösungen für Schwertransporte aller Art. Seit 1912 stellt sich das Berliner Familienunternehmen erfolgreich jeder Herausforderung. Von Maschinentransporten über Betriebsumzüge bis hin zu Kranarbeiten - die ausgebildeten Fachkräfte sorgen zuverlässig für die sorgfältige Realisierung jedes Projekts. Ganz nach dem Firmenmotto: „Wenn’s zu schwer wird, wir können helfen!“.

Herr José Barros Gonzalez

Stoppel & Barros Berlin GmbH
Freiheit 37
13597 Berlin
Deutschland

EMail:Kontakt aufnehmen
Website:www.stoppel-barros.de
Telefon:030 348067910
Fax:030 348067912
<h1>Gesetzliche Neuerung bei der Großraum- und Schwertransportbegleitung</h1>
 
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