Pressemitteilung

05.07.2016 08:18 Uhr in Vermischtes und Wissenschaft

Eine Blume hat mir erzählt - Begegnung mit der Pflanzenwelt

(Mynewsdesk) Pflanzen haben mich schon immer fasziniert und ich erinnere mich an viele Momente, liegend im hohen Gras und die Bewegung der verschiedensten Pflanzen beobachtend. Mit zunehmendem Alter wurden mir die Gründe für diese Faszination bewusst: „Es ist ihre Art zu sein, jede für sich auf ihre Art und doch in Gemeinschaft ganz nah zusammen."

Mit 25 Jahren begann ich mich ernsthaft für die Pflanzenkunde zu interessieren und fing an Seminare von Pflanzenkundigen zu besuchen. Ich lernte vieles über das Kochen mit Wildpflanzen und die Zubereitung für medizinische Zwecke. Je tiefer ich in die Welt der Pflanzen eintauchte spürte ich, dass da noch mehr ist und die Frage nach dem "Was?" ließ mich nicht mehr los. Ich begann, mich immer mehr für das Wesen der Pflanzen zu interessieren, ihre Art sich zu verwurzeln, zu wachsen, zu stehen und sein in Nachbarschaft zu allem anderen......

Eine besondere BeziehungVielleicht ist es verrückt, sich zu fragen „Wie spricht eigentlich eine Pflanze?“ Für mich selbst hat sich damit die Sicht auf das Leben verändert. Sobald ich frage, „was willst du mir sagen?“, beginne ich, mit ihr in Beziehung zu treten. Ich bin kein Beobachter mehr, werde aktiv und sammele Erfahrungen und ganz subtiles Wissen im Umgang mit Pflanzen. In all den Jahren lernte ich, dass jede Pflanze ein Individuum ist, wie du und ich.

Wenn ich in meinen Seminaren erzähle, dass es in jeder Pflanze ein Pulsieren gibt, welches - einer Sprache gleich - verstehbar ist, ernte ich den ein oder anderen ungläubigen Blicke. Zuhörer, die das nicht kennen, fragen mich: "Was meinst du damit?“ Ich fordere sie auf, sich Zeit zu nehmen und es selbst auszuprobieren. Erfahrung ist nicht durch erzählen vermittelbar und offenbart sich unmittelbar oder nach und nach - jedem, der sich auf den weg macht die Dinge selbst zu erfahren.

Natur verstehenDie Natur zu verstehen ist für jeden Menschen erlernbar. So wie jede Fremdsprache nicht in fünf Minuten gelernt ist, ist mit etwas Hingabe, Konzentration und Übung auch die Kommunikation mit Tieren und Pflanzen uns allen zugänglich.



Kinder haben einen natürliche Zugang dazu, sie stellen tausend Fragen - nicht unbedingt um vom Zuhörer eine Antwort zu bekommen - sie sind Ausdruck ihrer Faszination für jedes kleinste Teil und Detail. Diese Neugier ist wie ein kleiner Motor und ich selbst erinnere mich daran wie meine Neugier von meinem Vater noch gefüttert wurde, in dem er sich einfach für das interessierte, was ich beobachtete und seine Beobachtungen dazu legte. Lernen hat für mich somit unglaublich viel Spaß gemacht.

Diese "Technik" des Lernens ist uralt und hat in den letzten fünfzehn Jahren in Deutschland unter dem Stichwort „Wildnispädagogik“ Einzug gehalten. Das "Alte Wissen in junge Hände" zu legen fördert das erleben und erfahren mit allen Sinnen sowie das Verstehen mit dem Herzen.

Autorin: Christa Bastgen, 10.06.2016


Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Natur- und Wildnisschule.

Natur- und Wildnisschule

Die Natur- und Wildnisschule wurde 1998 von Dr. Gero Wever gegründet. Hier bringt er seine Kenntnisse aus Survival, Naturwissen und Erdphilosophie mit denen der Trainingslehre und Sportmedizin zusammen.

Mit einem stetig wachsenden Team, welches über die unterschiedlichsten Ausbildungen und Erfahrungen im Bereich Wildniswissen, Survival und Erdphilosophie und Pädagogik verfügt, entwickelte er die erste Weiterbildung Wildnispädagogik in Deutschland die 2003 in Kooperation mit der VHS Köln an den Start ging. 2007 wurde das Ausbildungsprogramm ausgeweitet auf eine Langzeitausbildung zum Wildnismentor und 2014 mit einem zusätzlichen Zweig zum Wildnisleher.

Die Einfachheit und die Begeisterung von der Einmaligkeit allen Lebens bringen das Team der Wildnisschule zusammen.

Neben dem Wildnismentorprogramm und den verschiedenen wildnispädagogische Aus- und Weiterbildungen bietet die Wildnisschule ein umfangreiches Einzelkursprogramm zu folgenden Themen: Pflanzen- und Spurenwissen, Wahrnehmung und Naturbeobachtung, Philosophie, Survival, Naturhandwerk, Gemeinschaft und Teamcoaching, Schulklassenprogramme, Wildnis-Kanutouren und Visionssuche. Die Kurse finden in Deutschland und Schweden statt. Die Natur- und Wildnisschule Teutoburger Wald in Halle Westfalen gehört zu den erfahrensten und ältesten Wildnisschulen in Deutschland und ist Mitglied im Wildnisschul-Netzwerk Deutschland.

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