Pressemitteilung

15.07.2014 13:12 Uhr in Vermischtes und Multimedia

Gute Stimmung bei den Medienunternehmern in der Hauptstadtregion - medien.barometer 2014 veröffentlicht

(Mynewsdesk) Berlin/Potsdam – Die Zufriedenheit der Unternehmer aus der Medien- und Informations- und Kommunikationstechnikbranche bleibt weiterhin auf hohem Niveau: Laut dem aktuellen medien.barometer 2013/14 sind 62 % der Medienunternehmer in Berlin-Brandenburg zufrieden bis sehr zufrieden mit dem Geschäftsverlauf 2013. Besonders hoch war die Zustimmung bei den interaktiven Medienunternehmen - mit fast dreiviertel positiven Rückmeldungen der Befragten in der Internet/ Social Media/ Mobile Branche (73 %) und im Games-Bereich (67 %).

Insgesamt schauen Unternehmer aller Branchen zwar etwas weniger zufrieden auf den aktuellen Geschäftsverlauf als im Vorjahr, allerdings ist die Geschäftserwartung für die eigene Branche 2014 deutlich gestiegen: Mehr als die Hälfte der Unternehmen (58 %) rechnen mit einer positiven Entwicklung - im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 43 %.

Elmar Giglinger, Geschäftsführer Medienboard Berlin-Brandenburg:
„Das medien.barometer ist eine unserer wichtigsten Branchen-Umfragen. Die aktuelle Stimmungslage nehmen wir sehr ernst. Umso mehr freut es uns, dass die Medienwirtschaft weiter wächst und eine zentrale Rolle in der Gesamtwirtschaft in der Region einnimmt. Gerade in den Kernbereichen des Medienboard: Online, Social Media, Mobile, Games und Film haben die Unternehmer eine hohe Zufriedenheit angegeben. Und hier auch dem Service und der Beratung zu Förderangeboten gute Noten bescheinigt. Einen klaren Handlungsbedarf sehen wir nach der Studie der vorliegenden Ergebnisse mehr denn je bei TV. Hier müssen wir mit den TV-Produzenten reden und analysieren, wo Unterstützung konkret sinnvoll und notwendig ist. Regionale Förderung wurde von allen Branchen insbesondere im audiovisuellen Bereich als ein zentrales Instrument genannt, um Projekte überhaupt zum Leben erwecken zu können."

Andrea Peters, Vorstandsvorsitzende media.net berlinbrandenburg
„Das Smartphone ist 2013 in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Mobile Endgeräte sind zunehmend Treiber für neue Geschäftsmodelle. Hier zeigt das medien.barometer deutlich, dass Branchen, die diesen Paradigmenwechsel vollzogen haben wie Musik, Games, Internet/Social Media/ Mobile und IT/TK deutlich positivere Umsatzentwicklungen erwarten. Mit neuen digitalen Geschäftsmodellen positionieren sich vor allem auch junge Unternehmen in Berlin-Brandenburg am Markt. 70 % dieser Start-ups sind zufrieden mit ihrem Geschäftsverlauf. Eine positive Entwicklung: Im Vorjahr waren es noch 66 %."


Positive Bewertung der Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten


Das medien.barometer berlinbrandenburg setzt in diesem Jahr den Befragungsschwerpunkt auf die Förderung und Finanzierung: Insgesamt 83 % der Unternehmen in der Hauptstadtregion bewerten die Entwicklung der Förder- und Finanzierungsangebote als stabil bis positiv. Am höchsten ist dieser Wert in der  Games-Branche. Hier sehen fast alle Unternehmer die aktuellen Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten neutral bis positiv.

Überblick über die Informationen und ihre Verfügbarkeit sowie das Service- und Beratungsangebot sind wichtig! Bei der Bewertung der Förder- und Finanzierungsangebote im Hinblick auf einzelne Kriterien werden diese Faktoren als besonders positiv eingeschätzt. 42 % geben hier gute bis sehr gute Noten. Auch scheinen sich die Kenntnisse über mögliche Angebote in den letzten Jahren deutlich verbessert zu haben.

Fördergelder spielen für fast die Hälfte der Unternehmen die größte Rolle für die projektbezogene Finanzierung (46 %). Unter den Fördergeldern ist die regionale Förderung das wichtigste Instrument zur Projektfinanzierung: Fast ein Drittel aller befragten Unternehmen (30 %) greifen darauf zurück. Besonders wichtig sind Fördergelder für audiovisuelle Medienbranchen. Über die Hälfte der Games- und der Filmunternehmen finanzieren Projekte über Fördergelder.

Die Förderung wird auch in Zukunft von großer Bedeutung sein: 68 % der Unternehmen setzen für die Zukunft auf Förderprogramme, 31 % halten Crowdfunding bzw. Crowdinvesting und 26 % Venture Capital für interessante Finanzierungsformen.

Gabriela Pantring, Mitglied des Vorstandes Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB):
„83 % der befragten Unternehmen bewerten die Entwicklung der Förder- und Finanzierungsangebote in Berlin und Brandenburg als stabil bis positiv. Dass wir mit unseren Förderangeboten für die Branche auf dem richtigen Weg sind, zeigen auch die Ergebnisse unserer eigenen Förderaktivitäten: Allein im Cluster „IKT, Medien, Kreativwirtschaft“ haben wir im vergangenen Jahr 167 Vorhaben begleitet, durch die 750 neue Arbeitsplätze entstanden sind. Das entspricht nicht nur dem zweitstärksten Arbeitsplatzzuwachs aller neun Cluster in unserer Region, sondern unterstreicht auch die anhaltend hohe Dynamik der Branche. Brandenburg steht bereits auf Platz 5 aller Bundesländer, bezogen auf das Volumen von Eigenkapital-Investitionen in IKT-startUps. Daher planen wir, in diesem und dem nächsten Jahr gemeinsam mit Brandenburgs Wirtschaftsministerium neue Fonds mit einem Volumen von über 100 Millionen Euro aufzulegen.“

Stephan Hoffmann, Bereichsleiter Wirtschaftsförderung Investitionsbank Berlin (IBB):
"Obwohl die meisten Unternehmen in der Medienwirtschaft auf die Innenfinanzierung setzen und nur relativ wenige angeben, Bankkredite oder Fördermittel zu nutzen, entfielen mit 154 Mio. Euro rund 40 % der gesamten Finanzierungszusagen der IBB im Jahr 2013 auf das Cluster "IKT, Medien, Kreativwirtschaft". Die wichtigsten Programme waren hier unser Innovationsförderprogramm Pro FIT (40,1 Mio.) und unsere Investitionszuschüsse im GRW-Programm (38,1 Mio.). Das zeigt die hohe Innovations- und Wachstumsdynamik in diesem für Berlin so wichtigen Wirtschaftsbereich. Viele Unternehmen in diesem Cluster sind noch jung und diese Unternehmen tun sich erfahrungsgemäß bei der Finanzierung schwerer. Deshalb freut es mich besonders, dass 35 % der Unternehmen in diesem Report sehr zufrieden oder zufrieden mit den aktuellen Finanzierungsbedingungen sind und fast 30 % eine Verbesserung der Situation gegenüber 2010 wahrnehmen."




Über das medien.barometer berlinbrandenburg
Das medien.barometer berlinbrandenburg ist der jährliche Geschäftsklimaindex von Medienboard und media.net berlinbrandenburg. Seit 2004 fragt das medien.barometer berlinbrandenburg einmal jährlich Unternehmer aus Berlin-Brandenburg nach der wirtschaftlichen Entwicklung der Medien- und IKT-Branchen in der Region. Seit 2011 ist die Befragung repräsentativ für die Gesamtheit der am Standort ansässigen Unternehmen der Medien- und Informations- und Kommunikationstechnikbranche. Damit ist es die größte und aussagefähigste Medienumfrage zum Standort. In diesem Jahr haben sich 402 Unternehmen beteiligt. Dabei wurden die Fragebögen großteils von Entscheidern ausgefüllt: 74 % der Befragten gaben an, Mitglieder der Geschäftsleitung oder Selbstständiger oder Freiberufler zu sein.

medien.barometer berlinbrandenburg ist eine gemeinsame Initiative vom Medienboard Berlin-Brandenburg und media.net berlinbrandenburg. Technologischer Befragungspartner ist TrendResearch. Die Investitionsbank Berlin (IBB) und die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) unterstützen als Partner die aktuelle Befragung mit dem Fokus Finanzierung und Förderung in Berlin und Brandenburg.

Pressekontakte:


Medienboard Berlin-Brandenburg
Julia von La Chevallerie
j.chevallerie@medienboard.de

+49 331 743 8770

media.net berlinbrandenburg
Andrea Wickleder
wickleder@medianet-bb.de
+49 30 2462 85716

Investionsbank des Landes Brandenburg (ILB)
Matthias Haensch
matthias.haensch@ilb.de
+49 331 660 1505

Investionsbank Berlin (IBB)
Jens Holtkamp
jens.holtkamp@ibb.de
+49 30 2125 2960



Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im media.net berlinbrandenburg e.V..

media.net berlinbrandenburg e.V.

Über media.net berlinbrandenburg
Seit über zwölf Jahren zählt das media.net berlinbrandenburg zu einem der größten und erfolgreichsten regionalen Netzwerke der Medienwirtschaft in Deutschland. Branchen- und länderübergreifend vertritt es etablierte und global agierende Unternehmen wie BBDO, BMG Rights Management, N24 und UFA, aber auch über 140 junge Unternehmen wie plista, HitFox, Native Instruments und Wooga. Ziel des unabhängigen Vereins ist die Vernetzung der Akteure und die Vertretung der Mitglieder-Interessen auf Landes- und Bundesebene für die Verbesserung der Rahmenbedingungen.

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