Pressemitteilung

08.03.2018 10:12 Uhr in Vermischtes und Essen & Trinken

Von der Schulmilch zur Schülerfirma: So macht man Schüler zu erfolgreichen Unternehmern

(Mynewsdesk) Gesunde Pausenverpflegung, die Einrichtung eines schuleigenen Computerraums, die Verschönerung des Pausenhofs, der Relaunch der Website: Die Projektliste ist bei vielen Schulen lang. Dabei können Schülerfirmen echte Entlastung schaffen – und Wunder für das Schulklima schaffen. Der Aufwand? Minimal. Häufig ist noch nicht mal ein Antrag auszufüllen.



Köln, 8. März 2018. Schüler geben eine Zeitung heraus, betreiben einen Computer-Reparatur-Service, eine Internetseite oder eine Gärtnerei – oder verkaufen Schulmilch, z.B. über den von ihnen selbst betriebenen Schulkiosk. Schülerfirmen haben mehrfachen Nutzen: Sie bieten starken Schülern die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten und Talente im geschützten Raum auszuprobieren. Sie binden aber auch schwache, schüchterne Schüler ein und bieten somit eine hervorragende Vorbereitung auf das Arbeitsleben. Schulen, die solche Projekte fördern, haben enormen Zulauf. Richtig durchgeführt führen sie nicht zu einer Be-, sondern im Gegenteil zu einer Entlastung der Lehrerschaft – und können wahre Wunder fürs Schulklima bewirken: Ist der Unternehmensgegenstand klug gewählt, profitieren alle Schüler der Schule – und nicht nur die, die in die „Firma“ eingebunden sind.

Start-up mit Schulmilch: Ein beliebtes Thema für junge Gründer und Lehrer

Der Verkauf von Schulmilch ist ein guter Einstieg für die erste Schülerfirma: Er ist unkompliziert zu organisieren – und auch aus schulischer Sicht sinnvoll. Rund 40 Prozent der Schulkinder frühstücken nicht zu Hause – je nach Standort sogar weit weniger. Lehrer wissen: Mit leerem Magen lernt es sich nicht gut. Die Schulmilch kann einen wichtigen Beitrag für eine ausgewogene Pausen-/Schulverpflegung leisten und wird deshalb von der EU subventioniert. Allerdings tun sich viele Schulen mit der Organisation eines gesunden Ernährungsangebotes schwer. Hier können Schüler im Rahmen einer Schülerfirma tatkräftig unterstützen. Der Aufwand für die betreuenden Lehrer hält sich dabei in Grenzen – im Idealfall schaffen die Schüler, einmal eingewiesen, die anfallende Arbeit ganz alleine: Sie organisieren die Bestellung, die Lagerung und den Verkauf der Schulmilch an ihre Mitschüler. Mit ein bisschen Routine lässt sich das Angebot mit weiteren gesunden Lebensmitteln schrittweise ergänzen – bis vielleicht ein richtiger Schul-Kiosk entsteht. 

Rechtsform: Das Spektrum ist weit gefächert

Schülerfirmen arbeiten in einem rechtlichen Schutzraum. Viele sind keine echten Unternehmen, die an einem echten Markt bestehen müssen, sondern Übungsunternehmen im Rahmen von Schulprojekten. Hier ist die „Gründung“ relativ einfach, denn die Firma läuft als „schulische Veranstaltung“. Grundsätzlich aber kann eine „Junior-Firma“ jede Rechtsform haben. Die Firmen werden durch einen Zusatz als Schülerfirma kenntlich gemacht, heißen dann zum Beispiel Schüler-Aktien-Gesellschaft (SAG), Schüler-Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Schüler-GmbH) oder Schüler-Verein. Dafür gibt es jede Menge Beratungs- und Hilfsangebote. Und der Aufwand lohnt. Vor allem schwächere Schüler profitieren von der Möglichkeit, sich und ihre Fähigkeiten im geschützten Rahmen unter Beweis stellen zu können.

Online-Tipp: Schülerfirmen – erfolgreich auch bei Förderschülern

Eine Sekundarschule in Kleve zeigt, wie Schülerfirmen sogar bei Förderschülern funktionieren können. Video und weiterführende Links und praktische Informationen zum Thema finden Sie im Blog www.netzwerk-schulmilch.de 
Eine ausführliche Anleitung zur Gründung von Schülerfirmen mit umfangreichen Materialien zum Download bietet die "Genius"-Website der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen e. V.: 
http://www.genius-milch-nrw.de/schul-milch/schuelerfirmen/schuelerfirmen/

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Informationsbüro Schulmilch

Informationsbüro Schulmilch

Schulmilch – früher für Millionen Schüler selbstverständlich, wird heute in immer weniger Schulen angeboten. Die Gründe: Hausmeister, Lehrer und Schulleiter scheuen den Organisationsaufwand, Eltern sind im Ernährungsfragen verunsichert oder gleichgültig, Molkereien ziehen sich aufgrund der hohen Kosten und geringen Profite aus dem Schulmilch-Vertrieb zurück. „Für mich lieber Milch“ ist eine Initiative der FrieslandCampina Germany GmbH, Bereich Schulmilch, Köln. Ziel der Initiative ist es, Schulleiter, Lehrer, Eltern und Kinder über Schulmilch als vollwertiges Lebensmittel zu informieren und zu motivieren und den Dialog zum Thema Schulmilch zu fördern. 

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