Pressemitteilung

24.06.2014 17:24 Uhr in Wellness & Ernährung und Essen & Trinken

Keine Hemmungen: Im Restaurant nach Trinkwasser fragen

Nicht häufig bieten deutsche Restaurants Trinkwasser aus der Leitung an. Dabei ist es gerade im Sommer die ideale Ergänzung zum Essen und löscht schnell und einfach den Durst. Das es selten auf der Getränkekarte steht, liegt aber nicht an den Gastronomen, sondern an der Zurückhaltung der Gäste, wie das Forum Trinkwasser herausfand.


(Mynewsdesk) Frankfurt am Main, Juni 2014 – Endlich lockt der Sommer uns wieder aus dem Haus – was gibt es Schöneres, als Freizeit im Gartenlokal oder in der Eisdiele zu genießen? Dabei sollte man neben dem Essen auch immer ein Glas Wasser bestellen, denn gerade jetzt benötigt der Körper Flüssigkeit – bei Hitze weitaus mehr als die üblicherweise empfohlenen 1,5 Liter pro Tag. Idealer Durstlöscher ist Trinkwasser aus der Leitung, das gehört aber in Deutschland – anders als in vielen Urlaubsregionen – selten zum festen Getränkeangebot. Dabei ist Trinkwasser in Deutschland ein Qualitätsprodukt und die meisten Bundesbürger trinken es täglich zuhause direkt aus der Leitung.

Eine aktuelle TNS Emnid-Umfrage unter Gastronomen im Auftrag des Forum Trinkwasser zeigt: Viele Gäste scheuen beim Restaurantbesuch davor zurück, Trinkwasser zu bestellen – entsprechend selten bieten Gastronomen es von sich aus an. Dabei sind 83 Prozent der befragten Wirte gerne bereit, Trinkwasser zu servieren. Nur neun Prozent der Gastronomen, die Trinkwasser anbieten, fürchten, dass sich dieses Angebot negativ auf ihren Umsatz auswirken könnte. Dr. Helmut Eiteneyer vom Forum Trinkwasser: „Wir denken, dass das Angebot von Trinkwasser nicht mit dem sonstigen Getränkesortiment konkurriert, sondern als eine erfrischende Ergänzung zu sehen ist – gerade in der heißen Jahreszeit zum Wohle der Gäste.“

Hemmschwelle abbauen

Warum wird also kaum danach gefragt? In einer repräsentativen TNS Emnid-Umfrage des Forum Trinkwasser 2013 gaben 76 Prozent der Befragten an, Trinkwasser auch im Restaurant gerne konsumieren zu wollen. Es liegt also nicht am Wunsch. „Viele Gäste denken gar nicht daran oder sie haben Angst, abgewiesen zu werden – und fragen nicht danach beziehungsweise bestellen nicht. Am einfachsten wäre es, wenn Trinkwasser auf die Karte zu den vorhandenen Getränkeangeboten gesetzt würde. Das senkt die Hemmschwelle“ schätzt Eiteneyer. Da das Angebot von Trinkwasser für den Gastronomen Material- und Personalaufwand bedeutet, sei ein vernünftiger Aufpreis für ein Glas oder eine Karaffe Trinkwasser gerechtfertigt, so Eiteneyer. „Eine geringe Aufwandsentschädigung zwischen 50 Cent und einem Euro pro Karaffe wäre unserer Meinung nach vertretbar und sowohl für den Gast als auch für den Restaurantbetreiber eine gute Lösung.“

Österreich macht’s vor

Ein Blick zum Nachbarn Österreich zeigt, wie es gehen kann: Das Glas oder eine Karaffe Trinkwasser gehört dort zum guten Service. Grund dafür ist keineswegs Tradition oder lokale Kultur, sondern die in den vergangenen Jahren gestiegene Nachfrage der Gäste. Ein gestärktes Bewusstsein für die ebenfalls hohe Trinkwasserqualität in Österreich führt immer mehr zum selbstverständlichen Konsum – auch beim Restaurantbesuch. Eiteneyer ermutigt: „So kann es in Deutschland auch sein, jetzt ist der Gast gefragt!“

Über das Forum Trinkwasser e.V.

Das Forum Trinkwasser e. V. informiert über frisches Trinkwasser in Deutschland auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und steht als kompetenter Ansprechpartner allen Interessierten zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auf der Website www.forum-trinkwasser.de und auf Facebook www.facebook.com/trinkwasser.geniessen. Wer das eigene Trinkverhalten überprüfen möchte und Rat sucht, findet unter www.trinkberater.de das passende Angebot.

<h1>Keine Hemmungen: Im Restaurant nach Trinkwasser fragen </h1><h2>Nicht häufig bieten deutsche Restaurants Trinkwasser aus der Leitung an. Dabei ist es gerade im Sommer die ideale Ergänzung zum Essen und löscht schnell und einfach den Durst. Das es selten auf der Getränkekarte steht, liegt aber nicht an den Gastronomen, sondern an der Zurückhaltung der Gäste, wie das Forum Trinkwasser herausfand.</h2><br/>
 
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