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Herr Volker Nickel
Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e.v. (ZAW)
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Konjunktur: Signale der Trendwende
(ddp direct) BERLIN (zaw) - Gute Nachrichten von der Wirtschaft in Deutschland, Europa und der Welt. Es geht schneller aufwärts als mancher Prognostiker vorausgesagt hatte - trotz der Folgen des Finanzdesasters mit seiner nachfolgenden Schuldenkrise - Unternehmer und Arbeitnehmer haben erfolgreich die Ärmel hochgekrempelt.
Globaler Handel erholt sich
Nach Auskunft der Welthandelsorganisation WTO gesundet die Wirtschaft besser als erwartet. Die Finanzkrise und ihre Auswirkungen haben die Regierungen mehrheitlich nicht dazu verleitet, Handelsbarrieren zu schaffen, um die heimische Wirtschaft zu schützen. Die meisten Staaten hätten dem Protektionismusdruck widerstanden und in einigen Fällen auch Maßnahmen zu einer Öffnung für den Handel ergriffen. Das hätte den Warenströmen mit einsetzender Konjunktur genutzt.
EU: Arbeitsplatzverlust verlangsamt
Brüssel meldet: Der Arbeitsplatzverlust in den 27 EU-Staaten hat sich im ersten Quartal 2010 abgeschwächt. Die Anzahl der Erwerbstätigen sank saisonbereinigt um 0,2 Prozent gegenüber noch 0,3 Prozent im Vorquartal. Zur Stabilisierung in der EU trugen die Bereiche öffentliche Verwaltung, Gesundheit, Bildung und Finanzwirtschaft bei.
Aufschwung Deutschland
Auch die Wirtschaft in der Bundesrepublik wird immer optimistischer. Der Deutsche Industrie- und Handelkammertag (DIHK) rechnet jetzt für das laufende Jahr mit 2,3 Prozent Wachstum und durchschnittlich nur noch 3,2 Millionen Arbeitslosen - dem niedrigsten Wert sei 1992. Die Umfrage unter 22.000 Unternehmen zeigt, dass jeder vierte Betrieb mehr investieren will; Anfang des Jahres war es nur jeder fünfte.
Werbemarkt profitiert
Auch die deutsche Werbebranche hofft mit stabilisierender Konjunktur in Deutschland auf eine nachhaltige Trendwende bei den Investitionen der Wirtschaft in Werbung. Rutschten die Netto-Werbeeinnahmen der Medien im vergangenen Jahr noch um 9,8 Prozent auf 18,37 Milliarden Euro ab, rechnet der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft für 2010 mit einem Wachstum von bis zu 1 Prozent und im kommenden Jahr von "2 Prozent plus X", so ein Sprecher der Organisation von 40 Verbänden der werbenden Firmen, Medien und Agenturen in Berlin.
