20.11.2015 12:21 Uhr in Finanzen

Gros: Ersparnisse in Deutschland sind umfassend geschützt

GVB-Vorstand zu Aussagen von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz


(Mynewsdesk) München, 20. November 2015 – Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken haben mit Unverständnis die heutigen Aussagen von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz zum Schutz der Sparer und seine Forderung nach einer europäischen Einlagensicherung registriert. Dazu stellt Jürgen Gros, Vorstand des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), klar:

„EU-Parlamentspräsident Martin Schulz liegt falsch. Ersparnisse in Deutschland sind durch die bewährten nationalen Einlagensicherungseinrichtungen umfassend geschützt. Eine Reihe europäischer Staaten hat es hingegen immer noch nicht geschafft, vergleichbare Einrichtungen aufzubauen. Mehr Finanzstabilität in der EU wird aber nicht erreicht, indem zukünftig solide Banken und ihre Sicherungstöpfe dafür herhalten müssen, Defizite im Rest Europas auszugleichen.“

Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB)

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vereint unter seinem Dach 1.291 genossenschaftliche Unternehmen. Dazu zählen 273 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 1.018 ländliche und gewerbliche Unternehmen mit insgesamt rund 52.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Mitgliedern. Damit bilden die bayerischen Genossenschaften eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2015)

<h1>Gros: Ersparnisse in Deutschland sind umfassend geschützt</h1><h2>GVB-Vorstand zu Aussagen von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz</h2><br/>
 
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