21.01.2013 09:00 Uhr in Finanzen

Waldinvestments: Wissen, worin man investiert

Transparenz-Offensive von Life Foresty, Teil IV


(Mynewsdesk) Stans (CH), 21.01.2013. Grün, schön, lukrativ: Bäume zählen zu den grossen Sympathieträgern unter den nachhaltigen Investments. Doch auch bei Waldinvestments gilt die einst von Warren Buffet ausgegebene Devise: Investieren Sie nur in das, was Sie auch begreifen.

Nachhaltige Investments stehen in dem Ruf, transparenter zu sein als konventionelle. Die grüne Finanzbranche vergibt sogar ein Qualitätssiegel an Finanzprodukte, die besonders transparent gestaltet sind. Leider gilt dieses Siegel nur für offene Fonds, während Waldinvestments nur als Direktinvestment oder geschlossene Fonds erhältlich sind. Wer in Bäume investiert, sollte sich deshalb wie bei jeder anderen Geldanlage fragen: Wie transparent ist das Invest? Wie leicht macht es mir der Anbieter, eine informierte Kaufentscheidung zu treffen?

Transparenz in der Geldanlage ist ein Qualitätskriterium, das von der Unternehmensstruktur bis zur Gestaltung des Anleger-Newsletters gegeben sein sollte. In Deutschland sind aktuell etwa 30 Anbieter von Waldinvestments aktiv, deren Geschäftsmodelle auf folgenden Nenner gebracht werden können: Die Anleger bezahlen den Anbieter dafür, dass er Anbauflächen in einer tropischen Region kauft und die forstwirtschaftliche Betreuung übernimmt; nach der Ernte erhalten sie den Erlös aus dem Verkauf der Bäume abzüglich einer Managementgebühr.

Auf den zweiten Blick gibt es jedoch grosse Unterschiede in Bezug auf die Gestaltung dieses Geschäftsmodells: Die Unternehmensstruktur der Anbieter variiert von einfachen, nachvollziehbaren Modellen bis zu abenteuerlichen Konstrukten mit undurchschaubaren Kapitalströmen. Bei Waldinvestments ist zudem darauf zu achten, ob der Anbieter die bewirtschafteten Flächen gekauft und grundbuchrechtlich registriert hat. Hat er die Flächen lediglich gepachtet, besteht latent die Gefahr, dass der Besitzer selbst Ansprüche auf die auf seinem Boden wachsenden Baumbestände erhebt.

Neben der Unternehmensstruktur und den Besitzverhältnissen sollten Anleger den genauen Gegenstand des Vertrags prüfen. Ein Punkt, der trivial klingt, aber dennoch von vielen Anlegern vernachlässigt wird! Bei einem Direktinvestment-Anbieter wie der Life Forestry Switzerland AG beispielsweise schliesst der Kunde einen Kauf- und Dienstleistungsvertrag ab, der die Pflege und den Verkauf des Teak-Baumbestandes einer definierten Plantagenfläche beinhaltet. Neben Direktinvestments werden in Deutschland auch geschlossene Fonds angeboten, bei denen Anleger am Erfolg eines forstwirtschaftlichen Projekts beteiligt werden. Direktinvestments bieten dabei den nicht unerheblichen Vorteil, dass die Erlöse aus dem Verkauf der Bäume steuerfrei sind. Dadurch liegt die zu erwartende Nettorendite deutlich höher als bei Investments in Fonds.

Transparenz bedeutet auch, dass ein Waldinvestment keine versteckten Provisionen oder Gebühren beinhaltet. Dieses Risiko ist bei Direktinvestments in der Regel am geringsten, da zwischen Anleger und Anbieter keine Vermittlungsgebühren erhoben werden. Darüber hinaus entfällt ein Agio, da anders als bei einem geschlossenen Fonds keine Kosten für die Fondskonzeption anfallen.

Bei beiden Anlageformen ist darauf zu achten, dass der Anleger ausführlich über Risiken und Gewinnerwartungen seines Investments informiert wird, beispielsweise auf der Internetseite des Anbieters oder in den abgeschlossenen Verträgen. Darüber hinaus sollten die Anbieter regelmässige Berichte über die Entwicklung der Baumbestände, Zusammenfassungen der FSC®-Audits und Newsletter anbieten. Life Forestry erstellt ausserdem jährlich zahlreiche Foto-Galerien der Baumplantagen, um das Wachstum der tropischen Edelhölzer zu dokumentieren. Jeder der Bäume ist durch eine Nummer und die GPS-Daten der Plantagen und der Parzellen jederzeit identifizierbar. Information overkill? „Im Zeitalter von Internet, Satellitentechnik und nachhaltiger Unternehmensführung muss auch die Transparenz einer Geldanlage höheren Ansprüchen genügen", ist Life Forestry-Geschäftsführer Lambert Liesenberg überzeugt. „Maximale Qualität und Transparenz sind die Eckpfeiler unserer Unternehmensphilosophie. Nur wer dies beherzigt wird das Vertrauen der Kunden gewinnen und die Renditeziele erreichen können.“

Weitere Informationen zum Thema Investition in Teakplantagen finden Sie auf den Seiten von Life Forestry:

http://www.lifeforestry.com/ sowie

http://www.teakinvestment.de/

Über Life Forestry Switzerland AG:

Die Life Forestry Switzerland AG ist einer der führenden Anbieter von Direktinvestments in Teakbäume der höchsten Plantagen-Qualitätsstufe. Die Kunden erwerben Eigentum an Baumbeständen in Costa Rica und Ecuador, die nach 20-jähriger Pflege geerntet und verkauft werden. Durch strengste professionelle Standards bei der Auswahl der Anbaugebiete und dem forstwirtschaftlichen Anbau wird eine Holzqualität erreicht, die sich im internationalen Holzmarkt mit Teakholz aus Naturwäldern messen kann. Life Forestry bekennt sich konsequent zur Zertifizierung durch den FSC® (Forest Stewardship Council®). Alle Teak-Plantagen sind bereits oder werden noch zertifiziert. Über eine GPS-Vermessung der Plantagen und der einzelnen Parzellen kann der Standort der Bäume jederzeit bestimmt werden. Teakholzinvestments von Life Forestry stehen für eine hohe finanzielle Performance in Verbindung mit einem messbaren ökologischen und sozialen Mehrwert.

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