24.01.2013 10:00 Uhr in Wirtschaft und Unternehmen

Auf zu neuen Ufern: Wie gehen Arbeitnehmer mit beruflichen Veränderungen um?

(Mynewsdesk) Eschborn, 24.01.2013 / Berufliche Veränderungen durch Arbeitsplatzwechsel, Selbständigkeit oder Arbeitslosigkeit gehören immer selbstverständlicher zu modernen Erwerbsbiographien. Mobilität im Arbeitsleben wirkt sich dabei eher positiv als negativ auf das Einkommen und die Zufriedenheit mit der eigenen Lebenssituation aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle forsa-Umfrage, die von der randstad stiftung in Auftrag gegeben wurde. Unterschiedlich bewertet wird von den Befragten insbesondere der Übergang in die Selbständigkeit.

Mehr als die Hälfte der befragten Personen gibt an, innerhalb der letzten Jahre eine Veränderungin ihrem Arbeitsleben erlebt zu haben. Dabei sind Menschen zu Beginn ihres aktiven Erwerbslebens häufiger von Arbeitgeberwechsel betroffen, als zum Ende hin. Die 30- bis 44- Jährigen wechseln besonders häufig ihre Tätigkeit innerhalb einer Firma. Von Berufswechseln sind die Über-60-Jährigen am meisten betroffen. 42 Prozent geben an, schon einmal beschäftigungslos gewesen zu sein. Unter den in den letzten Jahren von Arbeitslosigkeit Betroffenen gibt fast die Hälfte an, dass dies eine Erfahrung war, die sie persönlich auch weitergebracht hat und damit nicht ausschließlich negativ zu bewerten ist.

Bei denjenigen, die von beruflichen Veränderungen betroffen sind, gehen diese Veränderungen bei Dreiviertel der Befragten auf ihre eigene Initiative zurück. Die Mehrheit bewertet die Folgen einer veränderten Arbeitssituation eher positiv als negativ. Dies bezieht sich sowohl auf die Einkommenssituation als auch auf das Aufgabenspektrum. Die sozialen Beziehungen zu Vorgesetzten und Kollegen bzw. die Ausgewogenheit zwischen Arbeit und Privatleben werden von beruflichen Veränderungen am wenigsten berührt. Allerdings ist der Wechsel in die Selbständigkeit für die Befragten eher mit einer Verschlechterung der Work-Life-Balance und dem Einkommen verbunden.

Insgesamt wird deutlich, dass Veränderungen im Erwerbsleben eher positiv wahrgenommen werden: Nämlich als Aufbruchssituationen, die Chancen und Perspektiven eröffnen, und nicht als Brüche, die zwangsläufig zu Karriereeinbußen führen müssen.

Über die Umfrage

Im Auftrag der randstad stiftung hat forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH eine Befragung zum Thema „Brüche im Erwerbsleben“ durchgeführt. Hierfür wurden 1.007 Bundesbürger ab 18 Jahren mit Hilfe computergestützter Telefoninterviews zu ihren Meinungen und Einstellungen zu Veränderungen im Berufsleben und ihrem Umgang mit solchen Veränderungen befragt.




Über die Randstad Stiftung

Die 2005 gegründete gemeinnützige randstad stiftung versteht sich als Wegbereiter und Wegbegleiter für die Akteure der Lern- und Arbeitswelt. Sie setzt sich in ihren Förderprojekten dafür ein, dass Menschen und Organisationen Veränderungen in der Lern- und Arbeitswelt erkennen, verstehen und nachhaltig in konstruktive Handlungen umsetzen können.

Stiftungsvorstand

Heide Franken (Vorsitzende)
Heinz-Otto Mezger (Geschäftsführender Vorstand)
Die randstad stiftung ist eine gemeinnützige Körperschaft.

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