Pressemitteilung

19.11.2015 11:39 Uhr in Wirtschaft und Politik

Bayerns Innenminister Herrmann bewilligt für Studentenwohnheim in Erlangen 1,9 Millionen Euro Zuschuss

FDS betreibt Wohnheime gemeinnützig / Erweiterung um 59 neue, vollmöblierte Apartments im Stadtteil Röthelheimpark / Kaltmiete 188 Euro / Fertigstellung im Herbst 2016


(Mynewsdesk) Bayerns Bau- und Innenminister Joachim Herrmann hat am gestrigen Mittwoch in Erlangen den Bewilligungsbescheid für den Anbau des studentischen Wohnheims in der Ludwig-Erhard-Straße überreicht. Der Betreiber FDS gemeinnützige Stiftung erhält vom Freistaat Bayern einen Zuschuss von rund 1,9 Millionen Euro. Insgesamt 59 zusätzliche Apartments entstehen im Stadtteil Röthelheimpark, investiert werden dafür insgesamt 4,9 Millionen Euro. In dem 1999 errichteten Ludwig-Erhard-Haus wohnen heute bereits 168 Studenten. Der Anbau soll im Oktober kommenden Jahres, zum Start des Wintersemesters 2016/2017 bezugsfertig sein, so dass sich die Zahl der Bewohner dann auf 227 erhöht. „Mit der Unterstützung für den Bau von Wohnheimen für Studierende wollen wir deren Wohnsituation verbessern“, erläuterte Minister Herrmann: „Die angespannte Situation auf dem Immobilienmarkt darf nicht zu Lasten von jungen Menschen gehen, die im Studium nur über ein begrenztes Finanzbudget verfügen.“ In den vergangenen zehn Jahren hat sich die sich die Studentenzahl an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg auf inzwischen mehr als 40.000 verdoppelt. Die Studenten in dem FDS-Wohnheim zahlen in Erlangen im Durchschnitt 188,20 Euro Miete, plus Nebenkosten.

Die FDS gemeinnützige Stiftung – 1971 gegründet als „Fördererkreis deutscher Studenten“ – errichtet und betreibt seit mehr als 40 Jahren geförderte Wohnheime. „Unser Stiftungszweck ist, Studenten beim Wohnen zu helfen. Und da gibt es aktuell einen riesigen, deutlich steigenden Bedarf“, erläutert Geschäftsführer Michael Blind. Angeboten werden im neuen Anbau in Erlangen ausschließlich Einzelapartments. „Diese sind – ausgestattet mit eigenem Bad und Kochzeile – heutzutage die präferierte Wohnform der Studentinnen und Studenten“, so Blind: „Wir haben mehrere Generationen von Studierenden begleitet und kennen die sich ändernden Bedürfnisse genau.“ Die im Schnitt 14 bis 15 Quadratmeter großen Apartments in Erlangen sind zudem vollmöbliert und mit Internetanschluss ausgestattet. Als Gemeinschaftseinrichtungen stehen unter anderem Waschmaschinen- und Trockenräume zur Verfügung. 19 Stellplätze gibt es auf dem Gelände.

Die Organisationsform der gemeinnützigen Stiftung bringt auch einen erheblichen Kostenvorteil. „Das verbessert deutlich die Chancen, die Mieten trotz der schwierigen Wohnungsmarkt-Situation niedrig zu halten. Das ist gerade in der aktuellen Situation ein wichtiger Vorteil des FDS-Konzepts“, erläutert Blind. Bau und Betrieb der FDS Wohnheime erfolgen zudem aus einer Hand. Blind: „Auch Städte, die bisher keine Erfahrung mit dem Bau geförderter Wohnheime haben und in denen sich erst jetzt ein Bedarf entwickelt, können somit solche Projekte zeitlich und preislich gut kalkulierbar umsetzen.“

Die FDS betreibt bundesweit insgesamt 11 Projekte mit rund 1700 Wohnplätzen für Studierende. Neben den eigenen FDS-Wohnheimen gehören dazu die Projekte der SMARTments student Produktlinie. Diese werden von der GBI AG entwickelt, zu deren Verbund seit 2006 auch die FDS gehört. Bundesweit sind aktuell für beide Produktreihen sechs weitere Standorte in der Umsetzung. Deren Betrieb wird ebenfalls die FDS übernehmen.

Über die FDS gemeinnützige Stiftung:

Die FDS gemeinnützige Stiftung geht auf den Verein Förderkreis Deutscher Studenten e.V. zurück. Dessen Gründung initiierten 1971 in Erlangen ehemalige Studenten der Friedrich-Alexander-Universität – aus der eigenen Erfahrung des mangelnden studentischen Wohnraums. 2006 wurde aus dem eingetragenen Verein eine nicht rechtsfähige Stiftung, die die Ziele und Aufgaben unter dem Namen FDS gemeinnützige Stiftung fortführt. Treuhänder der Stiftung ist die Moses Mendelssohn gemeinnützige Stiftungs GmbH. Die FDS gehört seitdem zum Unternehmensverbund der GBI AG.

Über die GBI AG (Gesellschaft für Beteiligungen und Immobilienentwicklungen):

Die GBI AG entwickelt Immobilienprojekte hauptsächlich in den Bereichen Hotel- und Wohnungsbau. Allein oder mit Partnern konnten seit der Gründung im Jahr 2001 Hotel- und Apartmentprojekte in Deutschland mit einem Volumen von mehr als einer Milliarde Euro verkauft bzw. platziert werden. Intensiviert hat die GBI AG seit 2010 ihr Engagement in der Entwicklung und im Bau von Studentenapartments. Unter dem Namen „SMARTments“ sind bis 2017 mehr als 1.700 Apartmentplätze u.a. in Hamburg, Frankfurt/M., Darmstadt, Mainz und Köln fertiggestellt oder geplant. Inzwischen gibt es innerhalb der SMARTments-Marke zudem zwei andere Bereiche für Projektentwicklungen: SMARTments business und SMARTments living. Muttergesellschaften der GBI AG sind mit jeweils 50%iger Beteiligung die Frankonia Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft und die Moses Mendelssohn Vermögens-Verwaltungsgesellschaft GmbH & Co. KG. Vorstände der GBI AG sind Reiner Nittka (Vorstandssprecher), Markus Beugel, Engelbert Maus, Gerrit M. Ernst und Dagmar Specht.
http://www.gbi.ag


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