08.11.2014 12:09 Uhr in Wirtschaft

Drei Reportagen der Medienwerkstatt Franken und eine Verbraucher-Titelstrecke aus „DIE ZEIT“ ausgezeichnet

Journalistenpreise der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken 2014


(Mynewsdesk) Ingolstadt, 8. November 2014 – Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken haben die diesjährigen Journalistenpreise vergeben. Sie gehen an Winfried Schuhmann, Robert H. Schumann, Gerd Vanselow und Günther Wittmann von der Medienwerkstatt Franken sowie an die freie Autorin Susanne Schäfer für ihre Verbraucher-Titelstrecke über Nahrungsmittelunverträglichkeit aus „DIE ZEIT“.

Auf einer Festveranstaltung in Ingolstadt wurden die Gewinner geehrt. Der Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern, Stephan Götzl, lobte die Siegerarbeiten. Es seien Preisträger ausgezeichnet worden, die für Qualitätsjournalismus stehen. Ein solcher Journalismus sei preiswürdig, gerade weil er unaufgeregt Aufklärung leistet, hintergründig informiert und Widersprüchliches kompromisslos aufdeckt. „Die Preisträger verstehen es, mit dem Leser einen veränderten Blick auf Dinge zu entwickeln und ihm so zu helfen, eine eigene Meinung zu bilden“, hob Götzl hervor.

Mit dem Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Preis zum Thema wirtschaftliche Bildung wurden die drei TV-Reportagen „Pizza International“, „Neue Bauern, altes Dorf“ sowie „Großmarkt der Betriebsamkeit“ der Medienwerkstatt Franken mit einem Gesamtpreisgeld in Höhe von 12.000 Euro ausgezeichnet. Die Jury aus Vertretern unterschiedlicher Mediengattungen hielt alle drei Beiträge in gleichem Maße für preiswürdig. In „Pizza International“ fangen Robert H. Schumann und Günther Wittmann mit der Kamera ein, wie Migranten in Nürnberg als Pizzalieferunternehmer im Berufsleben Fuß fassen. In der TV-Reportage „Neue Bauern, altes Dorf“ richten Gerd Vanselow und Winfried Schuhmann das Kameraauge auf Vorderhaslach auf der Hersbrucker Alb. Das Dorf hat sich dank des Unternehmergeists und der Eigeninitiative der Einwohner neu erfunden. Die TV-Dokumentation „Großmarkt der Betriebsamkeit“ zeigt das geschäftige Treiben auf dem Großmarkt Nürnberg in der Leyher Straße. Einen Tag lang begleiten Robert H. Schumann und Günther Wittmann die Menschen, die dort arbeiten: Sie alle sind Zeugen des Wandels der Zeit. Die drei Reportagen wurden im Verlauf des Jahres 2013 im Regionalsender Franken Fernsehen ausgestrahlt.

Die Gewinnerin des Hermann-Schulze-Delitzsch-Preises für Verbraucherschutz ist Susanne Schäfer. Sie erhält die mit 8.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre ZEIT-Titelstrecke „Alles unverträglich? Millionen Deutsche glauben, Brot, Milch oder Obst machten sie krank“ vom 21. November 2013. Darin beschäftigte sie sich mit der Angst der Menschen vor der Unverträglichkeit von Grundnahrungsmitteln. Sie setzte sich kritisch mit der Frage auseinander, ob Unverträglichkeiten nur eingebildet oder etwa zum Vorteil der Produzenten sind. Damit hat sie das Thema frühzeitig für einen breiten Leserkreis erschlossen.

Nach Sichtung der Einreichungen für den Nachwuchspreis hat die Jury bewusst die Entscheidung getroffen, den Volontärspreis zum Themenfeld Nachhaltigkeit heuer nicht zu vergeben. Keine der eingereichten Arbeiten sei herausragend und damit preiswürdig gewesen. Mit der Nichtvergabe solle auch ein Signal gesetzt werden: Der journalistische Nachwuchs müsse noch mehr gefördert werden.

Mehr Informationen über die Gewinner, ihre Arbeiten, die Preise, die Jury und Bilder von der Preisverleihung unter www.gv-bayern.de/journalistenpreise

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