Pressemitteilung

30.09.2014 11:03 Uhr in Wirtschaft

Führungskräfte: Ohne Transparenz kein Freihandel

Führungskräfte wünschen sich mehr Transparenz bei den Verhandlungen über das Freihandelsabkommen TTIP. Dies ergibt sich aus einer Umfrage des Führungskräfteverbandes ULA.


(Mynewsdesk) Führungskräfte und hoch qualifizierte Angestellte wünschen sich mehr Transparenz bei den Verhandlungen über das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP. Die Prognosen der Führungskräfte über die Effekte eines erfolgreichen Verhandlungsabschlusses fallen zudem je nach Branche differenziert aus. Im Automobil- und Maschinenbau werden mehrheitlich mehr Vor- als Nachteile erwartet. Bei Finanzdienstleistungen sowie in der Landwirtschaft und der Lebensmittelbranche herrscht hingegen eine eher negative Erwartung für die Zeit nach einer TTIP-Ratifizierung vor.

Dies ergibt sich aus einer Umfrage des Führungskräfteverbandes ULA über das Umfragepanel „Manager Monitor“. 91 Prozent der Befragten unterstützten dabei den Wunsch nach einer transparenteren Verhandlungsführung. ULA-Präsident Dr. Roland Leroux: „Europa ist zu Recht stolz auf seine sozialen Errungenschaften und seine hohen Standards beim Schutz von Arbeitnehmern und Verbrauchern. Angesichts der Art der Verhandlungsführung kann ich die daher Sorge über mögliche Risiken und Nachteile gut verstehen.“ Um bei Veränderungsprozessen alle Beteiligten mitzunehmen, bedürfe es in erster Linie transparenter Kommunikation. Das wüssten Führungskräfte aus ihrem Berufsalltag, so Leroux weiter.

Als politischer Spitzenverband der Führungskräfte in Deutschland ist die ULA davon überzeugt, dass ein Abbau von Handelsbarrieren und weniger Bürokratie bei Import und Export sich insgesamt positiv auf die deutsche Wirtschaft auswirken würden. Ein Scheitern der Verhandlungen wäre aus Sicht der ULA daher ein politischer und wirtschaftlicher Fehlschlag. ULA-Präsident Leroux mahnt: „In der gegenwärtigen Krise darf Europa nicht die Chance verspielen, eine Belebung der Wirtschaft durch das Freihandelsabkommen TTIP zu fördern.

ULA – Vereinigung der deutschen Führungskräfteverbände

Die Führungskräftevereinigung ULA ist das politische Sprachrohr aller Führungskräfte in Deutschland. In Berlin und Brüssel vertritt die Vereinigunh ihre Interessen in der Arbeits-, Steuer-, Sozial- und Bildungspolitik gegenüber Regierung und Parlament. Mit dreizehn Mitgliedsverbänden und insgesamt über 50.000 Mitgliedern bildet die ULA als Dachverband den größten Zusammenschluss von Führungskräften in Deutschland.

Herr Klaus Bernhard Hofmann

ULA – Vereinigung der deutschen Führungskräfteverbände
Kaiserdamm 31
14057 Berlin

EMail:Kontakt aufnehmen
Website:www.ula.de
Telefon:+49 30 3069630
Fax:+49 30 30696313
<h1>Führungskräfte: Ohne Transparenz kein Freihandel</h1><h2>Führungskräfte wünschen sich mehr Transparenz bei den Verhandlungen über das Freihandelsabkommen TTIP. Dies ergibt sich aus einer Umfrage des Führungskräfteverbandes ULA. </h2><br/>
 
Weitere Pressemitteilungen
 

Führungskräfte: Stärkung der Betriebsrente hat Vorrang

In der Politik wird zurzeit intensiv über eine deutliche Anhebung des Rentenniveaus der gesetzlichen Rentenversicherung diskutiert. Die Führungskräftevereinigung ULA kritisiert diese ...

14.04.2016 10:30 Uhr in Sozialpolitik und Politik
 

Equal Pay Day: Führungskräfte sind optimistisch

Trotzdem blicken Deutschlands Führungskräfte anlässlich des Equal Pay Days optimistisch in die Zukunft. „Das wird sich künftig schneller ändern“, so ...

18.03.2016 07:00 Uhr in Wirtschaft und Sozialpolitik
 

Arbeiten 4.0: Führungskräfte sehen Nachholbedarf bei flexiblen Arbeitsformen

An der Umfrage haben rund 1.000 Führungskräfte der deutschen Wirtschaft und des öffentlichen Dienstes teilgenommen. Für die Zukunft fordert ULA-Präsident Dr. Roland Leroux ...

14.03.2016 07:57 Uhr in Unternehmen und Sozialpolitik