Pressemitteilung

20.11.2013 09:33 Uhr in Wirtschaftspolitik und Mittelstand

Von BDI-Präsident bis Breuninger-CEO: „Die ökonomische Potenz des Rheinlands nutzen“

Wirtschaft in den gesellschaftlichen Kontext stellen


(Mynewsdesk) Düsseldorf. Konsens in der Krise ist kein Widerspruch, wenn die Motivlage der Beteiligten in eine Richtung zeigt: Das Credo des „2. Wirtschaftsforum Düsseldorf – die Jahrestagung der Wirtschaft im Rheinland“ lautete: „Wir wollen, dass der Lebens- und Wirtschaftsraum Rheinland mit dem Schwerpunkt Düsseldorf weiterhin lebens- und liebenswert bleibt.“ Das bedeutet, dass der Stellenwert von Wirtschaft im Alltag neu wachgerufen werden muss. Initiator Prof. Dr. Gerhard Nowak erläuterte zum Abschluss der neunstündigen Tagesveranstaltung: „Wenn Wirtschaft in den gesellschaftlichen Kontext gestellt ist, gewinnen alle. Es gilt die Faustformel: Kein Wohlstand ohne Wirtschaft. Ebenso ist richtig: Zum gemeinschaftlichen Willen gibt es keine Alternative. Anstelle von Wutbürgern brauchen wir Mut-Bürger. Dazu zählen Unternehmer allemal. Aber auch Entscheidungsträger aus Wissenschaft, Sport, Kultur und Politik.“

Ökonomische Stärke und gesellschaftliche Verantwortung zeigen

So avancierte das Wirtschaftsforum Düsseldorf zu einer eindrucksvollen Demonstration von ökonomischer Stärke und gesellschaftlicher Verantwortung. Das Kaleidoskop von Meinungen aus Politik, Wissenschaft, Kunst, Sport, Religion und Wirtschaft entwickelte sich in 15 power-point-freien Impuls-Vorträgen von nur 12 Minuten Länge und drei kontroversen Meinungsforen zu einer „Denktankstelle“ für alle, über 200 angemeldeten Teilnehmer.
Das Forum konzentrierte sein Expertenwissen auf den treibenden Motor für ökonomische und gesellschaftliche Entwicklung „Innovation“. BDI-Präsident Ulrich Grillo betonte die positiven Wechselwirkungen zur Forschung und ermahnte die Bundespolitik, Steuererhöhungen zu vermeiden. Willy Oergel, CEO von Breuninger, lobte die Innovationskraft der Stadt Düsseldorf mit dem neuen Kö-Bogen. Immobilien-Experte Dr. Wulff Aengevelt appellierte an mehr Selbstvertrauen in der Gewinnung von angemessenem Wohnraum und zeitgemäßen Gewerbeflächen. Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke wies auf die Vorteile hin, wenn man die Gesundheitswirtschaft in Düsseldorf und im Rheinland innovativ entwickelt, bevor andere Städte in Deutschland oder in Europa das Rennen machen.
Wie erfrischend „anders“ Jungunternehmerinnen und -unternehmer für die Selbständigkeit begeistert und begleitet werden können, erläuterte die Wirtschaftsförderin von Meerbusch, Heike Reiß. In den „Böhler Werken“ werden über zwei Dutzend unterschiedliche Geschäftsideen in den ersten drei Jahren ganzheitlich begleitet: „Diese kommunale-privatwirtschaftliche Initiative ist zur Nachahmung empfohlen“, sagte Heike Reiß im Maritim Hotel.

Ohne gesicherte Finanzierung und motivierte Arbeitskräfte geht es nicht

Innovationen in der Kapitalbeschaffung interessierte natürlich alle Unternehmer im Saal. Und sie wurden von Dieter Dunkerbeck mit einer exzellenten Analyse der unterschiedlichen Finanz-Zuströme informiert und mit dem konkreten Praxisbeispiel der „CrowdRange“ aus Düsseldorf vertraut gemacht. Für den Düsseldorfer Messe-Chef Werner M. Dornscheidt, ist sein Haus die „beste Kapitalanlage von Unternehmen“ und dazu noch eine erstklassige Wirtschaftsförderung von Firmen, die in der Wertschöpfungskette von Messen eine Rolle spielen.
Zentraler Fokus des Wirtschaftsforum ist und bleibt das Thema „Arbeit“: In einem konzentrierten Stakkato stellten vier Experten ihr Wissen zur Verfügung. Michael Güttes, Vice President Mercuri Urval, verwies auf die passgenaue DNA von Arbeitnehmern und –gebern, ohne die es keine Zukunft für beide gibt. Erst recht vor dem Hintergrund von kulturellen Unterschieden. Im Anschluss an sein Impulsreferat stellte sich Güttes der Diskussion zu den Themen gesetzlicher Mindestlohn, Zeitarbeit, Langzeitarbeitslosigkeit, Fachkräftemangel und unternehmerisch denkende Politiker. Dialogpartner waren der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-NRW, Hendrik Wüst, Ministerialdirigent Roland Matzdorf aus dem NRW-Arbeitsministerium und der Self-made-Multimillionär Ralf Däinghaus.
Am Abend verlieh das WIRTSCHAFTSBLATT durch ihren Herausgeber Michael Oelmann den Unternehmerpreis „Rheinländer des Jahres 2013“ an Prof. Dr. Gerhard Nowak. Laudator war Andreas Buhr (Präsident der German Speakers Association, Vorstand der Buhr & Team Akademie).

Das „3. Wirtschaftsforum Düsseldorf – die Jahrestagung der Wirtschaft im Rheinland“ findet am Montag, 03. November 2014 statt. Das Generalthema lautet dann: „Leadership – wer führt?“

Das Wirtschafts-Forum Düsseldorf (WFD)

Das Wirtschafts-Forum Düsseldorf (WFD) ist eine neuartige Meinungs-Plattform für „Zukunftsdenker und -lenker im Rheinland“. Das Besondere daran: Statt Fachvorträgen mit nur einem Standpunkt erwarten die Teilnehmer pointierte Impuls-Referate und drei inspirierende Fach-Talkrunden. Hier werden die neuesten Business-Trends kontrovers und differenziert diskutiert. Es geht um die Zukunftsfähigkeit des Rheinlands: innerhalb des Bundeslandes NRW, gegenüber anderen Bundesländern und dem Bund sowie der Europäischen Union. Aktuelle Themen sind: Energie, Finanzen, Umwelt, Bildung und Unternehmensführung.
Der Vorteil für die Teilnehmer: Sie erhalten in minimaler Zeit den maximalen Überblick über praxiserprobte Business-Konzepte, Stellungnahmen zur Zukunft der Region – und zwar branchenübergreifend und klientelunabhängig aus erster Hand.
Wissen aus der Region für nachhaltiges Wirtschaften: Düsseldorf ist als Sitz von Landesregierung, Börse, Konzernen und Dax-Unternehmen der „Leuchtturm der Region“. Gesteigert wird diese ökonomische Strahlkraft noch durch zahlreiche kleine und mittelständische Firmen. Diese sind mit ihren innovativen Konzepten oft Ideenmotor und können Wegweiser sein für andere.
Das WFD bringt all diese kleinen, mittleren und großen Unternehmen zusammen, um beim Business Talk of Town Wissen für die Zukunft auszutauschen.

<h1>Von BDI-Präsident bis Breuninger-CEO: „Die ökonomische Potenz des Rheinlands nutzen“</h1><h2>Wirtschaft in den gesellschaftlichen Kontext stellen</h2><br/>
 
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