Pressemitteilung

22.12.2014 20:03 Uhr in Wissenschaft und Wohnen & Bauen

Energiefreiheit oder: Ist das Versprechen von Energieeffizienz Betrug?

(Mynewsdesk) Im ökologischen Ableger der „Wirtschaftswoche“ – der „WiWo Green“ – fand sich vor einiger Zeit ein recht spannender Artikel, in dem es um „Münchhausen-Produkte“ respektive betrügerische Produkte ging, die im Hinblick auf ihre Energieeffizienz nicht halten, was die Hersteller versprechen. Die Energiefreiheit GmbH hat sich die Thesen des Umweltmagazins etwas genauer angesehen – überzeugend sind sie nicht in allen Fällen. 

80 Prozent weniger Klimagase bis 2050 – ohne die Privathaushalte nicht möglich

Sehr real ist allerdings der Hintergrund dafür: Die Energiewende in Deutschland ist angesichts des Klimawandels und schwindender natürlicher Ressourcen unverzichtbar, dass sie nur schleppend vorankommt, hat unter anderem politische Gründe. Klar ist auch, dass mehr Energieeffizienz und der Umstieg auf regenerative Energien nur dann funktionieren werden, wenn auch die privaten Haushalte an diesem Prozess beteiligt sind. Der Energieverbrauch von Privathaushalten beläuft sich in Deutschland auf etwa 28 Prozent des gesamten Energiebedarfs. Um den Ausstoß von klimaschädlichen Gasen bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent zu senken – so das politisch vorgegebene Ziel – muss die Energieeffizienz auch in diesem Bereich im Durchschnitt um 2,1 Prozent jährlich steigen. Die Frage ist, wie dieses Ziel erreichbar ist und welche Möglichkeiten private Verbraucher haben, die Energieeffizienz ihrer Haushalte zu erhöhen. Für die „Wiwo Green“-Experten scheint dabei klar, auf welchen Wegen ein niedriger Verbrauch und Energieeinsparungen nicht zu erreichen sind. 

Effizienz-Flops: Energiesparfarben, Dämmfolien, Wasseraufbereiter, Zeitumstellung

Demnach versprechen die Hersteller von sogenannten Energiesparfarben, dass sich die Heizkosten durch die Beimengung von Kügelchen aus Plastik, Keramik oder „besonderen Nano-Zusatzstoffen“ um 30 bis 40 Prozent senken lassen, da diese Stoffe dafür sorgen, dass die Wärme gleichmäßig in den Raum gestrahlt wird. Aus Sicht von Verbraucherschützern und Energieexperten ist ein Dämmeffekt in diesem Ausmaß durch einen Anstrich mit solchen Farben schon aus physikalischen Gründen absolut nicht realistisch. Dämmfolien sind aus dem gleichen Grund in die Kritik geraten: Die Folien sollen durch eingeschlossene Luft für eine besonders gute Wärmeisolierung sorgen – ein Hersteller verspricht seinen Kunden mit seinen Produkten eine Heizkostenersparnis von bis zu 80 Prozent, die Folien könnten damit eine 20 Zentimeter dicke Dämmstofflage gut ersetzen. In beiden Fällen geht es nicht darum, dass mit speziellen Farben oder Folien überhaupt keine Dämmwirkung erzielt wird, sondern dass diese sehr weit unterhalb der Versprechungen der Produzenten liegt. Auch physikalische Wasseraufbereiter für Brauchwasser haben sich im Hinblick auf den energieeffizienten Betrieb von Waschmaschinen oder eine energiesparende Warmwasserbereitung als nur wenig wirkungsvoll erwiesen. Die Einführung von Sommer- und Winterzeit hat zwar mit industriellen Angeboten nichts zu tun, habe sich jedoch nichtsdestotrotz als Flop erwiesen - nach Angaben des Bundesumweltamtes verbrauchen die Bürger in den Sommermonaten zwar weniger Elektroenergie, heizen im Frühjahr und Herbst in den Morgenstunden jedoch mehr, so dass der Spareffekt wieder aufgehoben wird. 

Auch Infrarotheizungen stehen in der Kritik

Zusammen mit den Effizienz-Flops sind in dem Artikel auch Infrarotheizungen – wieder einmal – in die Kritik geraten. Den Aufhänger dafür bildet eine Studie der Universität Kaiserslautern aus dem Jahr 2009, die von den Herstellern von Infrarotheizungen immer wieder als Beleg für die Energieeffizienz ihrer Heizsysteme herangezogen wird. Die Studie erbrachte seinerzeit den Nachweis, dass echte Infrarotheizsysteme konventionellen Gasheizungen in Bezug auf ihren Wirkungsgrad, ihre Umweltfreundlichkeit und ihre Energieeffizienz deutlich überlegen sind. Die Kritik der „WiWo Green“ bezieht sich denn auch nicht auf Infrarotheizungen an sich, sondern auf einen „Warnhinweis“, der auch in der Studie selbst erscheint. Die Wissenschaftler gehen demnach davon aus, dass mehr als 90 Prozent der als Infrarotheizung oder Infrarotstrahler beworbenen Produkte keine infrarote Wärme spenden, sondern konventionelle Elektro-Direktheizungen sind. 

Wie energieeffizient sind Infrarotheizungen?

Den letzten Punkt möchte auch die Energiefreiheit GmbH nicht infrage stellen: Den Markt für Infrarotheizungen prägen in weiten Teilen minderwertige Produkte, die ihren Zweck – effizientes Heizen und das Spenden komfortabler Wärme – nicht oder nur sehr eingeschränkt erfüllen. Wenn eine konventionelle Elektro-Heizung als Infrarotheizung ausgegeben wird, handelt es sich selbstverständlich um offenen Produktbetrug. Auch „echte“ Infrarotheizungen punkten mit Energieeffizienz jedoch nur dann, wenn sie richtig konfiguriert und qualitativ hochwertige Präzisionsprodukte sind. Nur in diesem Fall kommen die Vorteile ihres Wirkprinzips zum Tragen: Gleichmäßige Wärmespeicherung in der Gebäudehülle, kontinuierliche Wärmeabgabe in die damit beheizten Räume, minimale Energieverluste und eine Wohlfühltemperatur, die um 2-3 Grad niedriger sein kann als bei Verwendung eines konventionellen Heizsystems, beispielsweise Öl- und Gasanlagen. Erfahrungswerte und nicht zuletzt die Kundenreferenzen der Energiefreiheit GmbH zeigen, dass sich mit hochwertigen Infrarotheizungen gegenüber Konvektionsheizungen – natürlich abhängig von dem zuvor genutzten Heizsystem – eine Energieersparnis von 15 bis 50 Prozent erzielen lässt. 

Evolutionäre Infrarotheizungen im „Konzept Energiefreiheit“

In ihrem Tagesgeschäft und ihrer strategischen Vision bleibt die Energiefreiheit GmbH übrigens keineswegs dabei stehen, für Infrarotheizsysteme als energieeffiziente Alternative zu Konvektionsheizungen zu plädieren. Der Umstieg auf infrarotes Heizen ist in ihrem Konzept in die Möglichkeit einer autarken Energieversorgung eingeordnet – spätestens in diesem Kontext sind Infrarotheizungen die bei Weitem umweltfreundlichste Heizungsvariante und bisher kaum durch andere Technologien übertroffen. Die Energiefreiheit GmbH führt in ihrem Sortiment die evolutionären Infrarotheizungen des schwäbischen Heizungsbauers REDPUR. Die REDPUR Infrarotheizsysteme sind für einen energieautarken Betrieb mit Solarstrom hervorragend geeignet. Sie sind zertifizierte und zum Teil patentgeschützte Präzisionsprodukte und stammen ausschließlich aus deutscher Produktion. Seit dem Sommer 2014 sind sie auch im Rahmen des integrierten „Konzepts Energiefreiheit“ erhältlich. Dabei handelt es sich um ein modulares Angebot für Bau- und Sanierungsprojekte mit perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten und ebensolchem Service. Neben den Infrarotheizungen von REDPUR besteht das Kernstück des „Konzepts Energiefreiheit“ aus Photovoltaikanlagen und intelligenten Stromspeichersystemen sowie dem Energiefreiheit Oekoboiler, einer innovativen Brauchwasserpumpe, die für eine ökologische Brauchwasserversorgung auf energieautarker Basis sorgt. 

Wenn Sie mehr über das Unternehmen und die Angebote der Energiefreiheit GmbH wissen möchten, besuchen Sie uns bitte auf unserer Firmenwebseite unter www.energiefreiheit.com oder in einem der bundesweit vertretenen Energiefreit VertriebsCenter und VertriebsStudios in der Nähe Ihres Wohnorts. 


Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Energiefreiheit GmbH.

Energiefreiheit GmbH

Unser Unternehmensziel besteht in der komplexen Realisierung weitgehend energieautarker und ökologisch ausgerichteter Bau- und Sanierungsprojekte. Zum Produkt-Portfolio der Energiefreiheit GmbH gehören die Bereiche Ökologisches Bauen/Das Aktive Energiehaus, innovative und energieeffiziente Infrarot-Heizsysteme, ökologische Wasseraufbereitung sowie umweltfreundliche Thermostate. In den Angeboten der Energiefreiheit GmbH verbinden sich die Expertise unserer Partner mit höchsten Ansprüchen an Produkt- und Service-Qualität. Die Partnerunternehmen der Energiefreiheit GmbH stehen dafür ein, ihre innovativen Produkte an den jeweils aktuellsten Technologie- und Umweltstandards auszurichten.

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