Pressemitteilung

04.09.2012 16:05 Uhr in Wohnen & Bauen und Verbraucherthemen

Im Trend: Die Stadtwohnung für die besten Jahre

Von knapp 40 Millionen Wohnungen bisher nur ein Prozent barrierefrei


(Mynewsdesk) Karlsruhe, 4. September 2012: „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“ – mit Theater- und Kinobesuchen, mit Einkaufsbummeln oder romantischen Stunden in Restaurants und Cafés. Spätestens nach dem Auszug der Kinder aus dem zu groß gewordenen Haus auf dem Land wollen viele Eltern ihre wiedererlangte Unabhängigkeit genießen. Am besten geht dies natürlich in der Stadt, wo das Leben pulsiert. Stadtwohnungen in attraktiven Vierteln direkt im Zentrum oder zentrumsnah liegen deshalb voll im Trend. Sie punkten in der Regel mit einer gut ausgebauten Infrastruktur.
Nach einer aktuellen Studie der Immowelt AG können sich 56 Prozent von Kleinstadt- und Landbewohnern zwischen 51 und 65 Jahren einen Umzug in die Großstadt vorstellen. Bei allen Befragten waren dies sogar 67 Prozent. 2009 betrugen die Werte noch 36 beziehungsweise 47 Prozent. Als Gründe wurden vor allem „mehr Freizeit-/kulturelle Angebote“ und „bessere Einkaufsmöglichkeiten“ genannt.
Doch wer die Lebensqualität in der City später auch mit körperlichen Einschränkungen erhalten will, sollte schon früh mit kühlem Kopf an die Planung gehen. Wohnexpertin Sabine Binkenstein („Frau Dr. Haus“, WDR) und Jochen Ament, Bausparexperte der Deutschen Bausparkasse Badenia, erklären, wie der Traum von der barrierefreien Stadtwohnung Wirklichkeit wird.

Worauf es ankommt
TV-Immobilienberaterin Sabine Binkenstein weiß, worauf angehende „Silver-Ager“ beim Kauf ihrer Stadtwohnung besonders achten müssen: „An den Aufzug oder die ebenerdige Lage mit Rollstuhlzugang mag noch jeder denken, aber genauso wichtig sind ein großzügiger Schnitt und breite Türen sowie eine gute Zugänglichkeit aller Haushaltsgeräte, besonders in der Küche.“ Die Expertin rät außerdem dazu, in allen Räumen einen rutschfesten Bodenbelag auszuwählen, auch wenn dieser mitunter nicht so chic ist wie blankes Parkett. Die Sanitäreinrichtungen müssen barrierefrei sein, hier ist ein späterer Umbau selten möglich oder zumindest sehr teuer. Wünschenswert sind aber auch der stufenlose Zugang zu Balkon oder Terrasse sowie Sicherheitsmaßnahmen wie Notrufeinrichtungen, Gegensprech- und Alarmanlage. Der Käufer sollte auch das nähere Umfeld seiner neuen Wohnung genauestens in Augenschein nehmen. Wie ist die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel? Liegen Geschäfte des täglichen Bedarfs in der Nähe? Ist die medizinische Versorgung sichergestellt? Er sollte also nur Immobilien ins Auge fassen, die den beschriebenen Kriterien entsprechen oder mit wenig Aufwand umgebaut werden können. Damit die Lebensfreude mit 66 Jahren richtig anfängt und mit 88 noch nicht aufhören muss.

Gute Lösung: die Neubau-Immobilie
„Die wenigsten Immobilien in Deutschland entsprechen auch nur annähernd den speziellen Bedürfnissen von Senioren. Laut Untersuchungen sind von den knapp 40 Millionen Wohnungen rund ein Prozent barrierefrei“, erklärt Bausparexperte Jochen Ament. Das heißt: Wer lange in den eigenen vier City-Wänden den „Unruhestand“ genießen will, sollte sich das Angebot an Neubauwohnungen genau anschauen. Hier hat der Käufer in der Regel die Möglichkeit, diese ganz nach seinen Wünschen, seinem Geschmack und altersgerechten Anforderungen zu gestalten.
„Idealer Weise sollte jeder schon ab Mitte 40 mit der konkreten Planung beginnen“, rät Ament. Das betrifft auch den Finanzierungsbedarf, der durch barrierefreie Ein- und Umbauten größer sein kann als für einen konventionellen Bau. Zusätzlich ist der Preis für eine Stadtwohnung mit der benötigten Ausstattung oft höher als der zu erwartende Erlös aus dem Verkauf des Eigenheims in ländlichen Regionen. Gleichzeitig sollte ein großzügiges finanzielles Polster eingeplant werden, das neben An- und Abzahlung übrig bleibt – um am aufregenden Stadtleben voll teilzuhaben und bei Krankheit abgesichert zu sein. „Daher früh ansparen, bei den Raten möglichst flexibel bleiben und natürlich jetzt schon die derzeit historisch niedrigen Zinsen sichern. Die Badenia-Bausparprodukte ImmoStart und Via Badenia 06 machen dies möglich“, empfiehlt Ament.

Viele Tipps zum barrierefreien Wohnen und sogar individuelle Wohnberatungen finden sich im Internet, zum Beispiel unter www.online-wohn-beratung.de des Vereins Barrierefrei Leben e.V. Vor Ort beraten Sozial- und Bürgerämter sowie Behinderten- und Wohlfahrtsverbände. Diese Beratungsstellen findet man auch unter www.wohnungsanpassung-bag.de.

Weitere Informationen unter www.badenia.de und
http://presse.immowelt.de/pressemitteilungen/artikel/artikel/action-statt-altersruhe-freizeitangebot-lockt-best-ager-aus-der-provinz-in-die-grossstadt.html

10 Tipps für die Auswahl und Gestaltung einer altersgerechten Wohnung


1. Wohnumfeld und Infrastruktur prüfen.

2. Ebenerdigen Zugang ohne Schwellen schaffen, zum Beispiel mit einer Rampe. Wohnungen ab dem ersten Stock müssen über einen ausreichend großen Aufzug verfügen. Wo Treppen unvermeidbar sind, auf beidseitige Handläufe und genug Platz für den möglichen Einbau eines Treppenlifts achten.

3. Eine Mindestbreite der Türöffnungen von 90 Zentimetern und ausreichend Bewegungsflächen und Freiräume vorsehen. Schiebetüren für Räume und Schränke wählen. Sie erleichtern das Öffnen. Drehtüren in Bad und WC sollten nach Außen aufgehen.

4. Rutschhemmende Bodenbeläge verlegen und Stolperfallen durch Schwellen, lose Teppiche, Fußmatten und Kabel vermeiden.

5. Blendfreie, kontrastreiche Beleuchtung installieren. Im Schlafzimmer und Bad Leuchten mit Bewegungsmelder oder beleuchtete Lichtschalter anbringen.

6. Haltegriffe, insbesondere im Bad, installieren. Dazu eine bodenebene Dusche mit Duschsitz oder Platz für einen Duschstuhl.

7. WC, Bidet und Waschtisch in individuell angepasster oder verstellbarer Höhe montieren. Beinfreiheit unter dem Waschtisch ermöglichen.

8. Küchenmöbel entweder höhenverstellbar oder mit tiefer angebrachten Oberschränken wählen. Leichte Zugänglichkeit der Haushaltsgeräte gewährleisten.

9. Motoren an Rollläden, Jalousien und Markisen einbauen. Sie erlauben eine Betätigung ohne Kraftaufwand.

10. Sicherungseinrichtungen wie Notruf, Gegensprech- und Alarmanlage sowie Rauch- und gegebenenfalls Gasmelder installieren.



Badenia Bausparexperte Jochen Ament
Jochen Ament leitet als Vertriebsmanager bei der Deutschen Bausparkasse Badenia den Fach- und Vertriebsbereich für über 35.000 Vermögensberater der DVAG-Vertriebe. Er ist seit über 35 Jahren für die Badenia erfolgreich in der direkten Kunden- und Vertriebsbetreuung tätig. Jochen Ament ist 51 Jahre alt, verheiratet und leidenschaftlicher Heimwerker.

Wohnexpertin Sabine Binkenstein
Sabine Binkenstein ist beratende Ingenieurin der Ingenieurkammer-Bau NRW und TV-Expertin der WDR-Sendung „Frau Dr. Haus – der große Immobiliencheck“. In der Sendung prüft die Expertin Immobilien, die kurz vor dem Verkauf stehen, auf Baumängel, Preis-Leistungs-Verhältnis und versteckte Kosten. Außerdem ist Sabine Binkenstein Geschäftsführerin der PBL Baubetreuungsgesellschaft mbH in Köln.


Pressekontakt:
Deutsche Bausparkasse Badenia AG
Badeniaplatz 1
76114 Karlsruhe
Petra Fleisch / Daniela Zilly
Telefon (07 21) 9 95 – 12 11 oder 12 12
Telefax (07 21) 9 95 – 12 09
www.badenia.de
presse@badenia.de


Deutsche Bausparkasse Badenia AG

Die Deutsche Bausparkasse Badenia AG ist der Spezialist für Wohnvorsorge innerhalb der Generali Deutschland Gruppe. Die Badenia bietet marktgerechte Bausparprodukte, Vor- und Zwischenfinanzierungen, Immobiliendarlehen sowie Produkte für die Eigenheimrente und ermöglicht ihren Kunden so die Baufinanzierung aus einer Hand. Die Badenia ist bundesweit tätig und betreut rund 1,2 Millionen Kunden. Im Januar 2012 wurde das Unternehmen von Standard & Poor’s und im Juli 2012 von der GBB-Rating Gesellschaft für Bonitätsbeurteilung mit „A-“ bewertet. Bedeutendster Vertriebspartner ist die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG).

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