Pressemitteilung

27.09.2012 11:45 Uhr in Wohnen & Bauen und Verbraucherthemen

Renovierung im Vollbetrieb

Mit geschickter Planung zur schönen Wohnung


(Mynewsdesk) Karlsruhe, 27. September 2012: Dreck und Staub bis in die letzte Ritze. Diese unerfreuliche Vorstellung hält Haus- und Wohnungsinhaber häufig davon ab, eine Renovierung in Haus oder Wohnung in Angriff zu nehmen, wenn sie während der Arbeiten dort leben müssen. Mit einer geschickten Planung lässt sich ein Chaos während eines Umbaus jedoch durchaus vermeiden. Jochen Ament, Bausparexperte der Deutschen Bausparkasse Badenia und Robert Raschke, Trainer an der DIY Academy, geben Tipps für eine stressfreie Renovierung der eigenen oder gemieteten vier Wände.

Gute Planung ist das A & O
Vor Beginn der Maßnahmen ist es wichtig, einen genauen Plan einschließlich der zu erwartenden Kosten zu erstellen. Was will der Bauherr im Einzelnen in Angriff nehmen? In welcher Reihenfolge? Was möchte er investieren? Welche Arbeiten soll ein Fachhandwerker übernehmen und was kann er selbst ausführen? Gerade beim letzten Punkt sollte er die benötigte Zeit nicht unter- und die eigenen Fähigkeiten nicht überschätzen. „Arbeiten unter Zeitdruck“, weiß Robert Raschke, „haben oft eine schlechte Qualität – und sie begünstigen zudem Unfälle.“
Unfallschutz – ein wichtiges Thema. Unabsehbare Folgen kann es haben, wenn der Heimwerker statt eine trittsichere Leiter oder ein Gerüst zu verwenden, einfach auf den nächstbesten Stuhl klettert. Ganz abgesehen davon, dass dies auch dem Stuhl in der Regel schlecht bekommt.
Vorsicht ist besonders geboten, wenn Kinder im Haus leben. Hier empfiehlt Jochen Ament einen „Ferienaufenthalt“ der Kleinen bei Oma und Opa, Freunden oder Verwandten. Ist dies nicht möglich, sollten sie während der Arbeiten stets beaufsichtigt und der zu renovierende Bereich in Ruhezeiten möglichst abgeschlossen werden. Auch Haustiere sollten auf jeden Fall von der Baustelle verbannt werden.

Schön der Reihe nach
Bei umfangreichen Arbeiten in Eigenleistung sollte unbedingt vermieden werden, mehrere Räume auf einmal in Angriff zu nehmen. Hier gilt die Regel: ein Zimmer nach dem anderen. So ist es auch möglich, sich zwischendurch einmal eine Verschnaufpause zu gönnen und die Arbeiten für eine Weile zu unterbrechen, wenn ein Raum fertig renoviert ist. „Gerade bei Eigenleistungen ist das entsprechende Know-how wichtig. Die fachlichen Hintergründe und praktischen Fertigkeiten vermitteln die Trainer – ausgebildete Handwerker – in den Kursen der DIY Academy, so dass Renovierungsmaßnahmen erfolgreich verlaufen“, weiß Robert Raschke.
Wird ein Handwerker tätig, sieht es vielfach anders aus. Hier empfiehlt es sich, manche Arbeiten auf einen Schlag ausführen zu lassen, zum Beispiel einen Fensteraustausch.
Will man nur die Wände streichen, reicht es in der Regel, die Möbel in die Mitte des Raumes zusammenzuschieben. Aber schon bei der Erneuerung des Fußbodens heißt es: Zimmer komplett ausräumen. Und das nicht nur beim Verlegen eines neuen Bodenbelags, sondern auch, wenn der vorhandene aufgefrischt werden soll. Hier bieten Flur und Garage den nötigen Platz, um die Möbel zwischenzulagern.
Eine besondere Herausforderung stellt die Sanierung des Badezimmers dar. Wohl dem, der hier ein Gäste-Bad oder zumindest ein Gäste-WC zum Ausweichen hat. Alle anderen müssen eine individuelle Lösung finden, zum Beispiel eine Absprache mit dem Nachbarn, für eine kurze Zeit dessen Einrichtungen nutzen zu dürfen.
Um die Staubbelästigung in der restlichen Wohnung so gering wie möglich zu halten, sollte die Tür des Raumes, in dem die Arbeiten durchgeführt werden, immer geschlossen bleiben. Ist dies nicht möglich, helfen vor den Eingang gehängte Folien, die sich in der Mitte überlappen. Auch feuchte Tücher zwischen Boden und Tür halten den Staub von der restlichen Wohnung fern. Wichtig ist es auch, die Böden vollständig abzudecken. Das ist nur entbehrlich, wenn auch sie im Anschluss ausgetauscht werden sollen.
Die gesundheitliche Belastung durch Schadstoffe ist heutzutage eher gering, weil sich die meisten Bauherren für umweltfreundliche Baumaterialien entscheiden. Das ist bei einer Renovierung im Vollbetrieb besonders wichtig. Sonst machen schädliche Dämpfe aus Lacken oder Klebern den Bewohnern zu schaffen – und das unter Umständen noch Jahre später.

Full-Service-Renovierung
Eine weitere – und sehr bequeme – Möglichkeit ist, die Renovierung von Handwerkern durchführen zu lassen, während man selbst in Urlaub ist. Das setzt voraus, dass der Leistungsumfang bis ins Detail feststeht und die Profis das Vertrauen der Wohneigentümer besitzen. Der besondere Charme dieser Lösung: Kein Stress beeinträchtigt die Urlaubserholung der Heimgekehrten. Es versteht sich allerdings von selbst, dass solch eine „Full-Service-Renovierung“ in der Regel die teuerste Variante ist.

Gesucht – gefunden
Die Auswahl des richtigen Handwerkers sollte der Bauherr ohnehin sehr sorgfältig angehen. In Portalen wie www.myhammer.de oder www.blauarbeit.de kann jeder seinen Auftrag selbst ausschreiben. Hier helfen Bewertungen über bereits ausgeführte Leistungen, die Fachleute besser einschätzen zu können. Auch ein Blick in die Gelben Seiten oder eine Anfrage bei der Handwerkskammer kann bei der Handwerkersuche hilfreich sein. Freunde oder Nachbarn, die Renovierungsmaßnahmen durchgeführt haben, haben vielleicht ebenfalls einen guten Tipp parat. Auf jeden Fall sollten vor der Auftragsvergabe ein detailliertes Angebot und Referenzen des Unternehmens vorliegen.
Egal, ob Do-it-yourself oder Rundum-Service vom Handwerker: Eine Modernisierung kann eine Stange Geld kosten. Das umso mehr, je länger nicht renoviert wurde und je umfangreicher die geplanten Maßnahmen sind. „Das Blankodarlehen der Badenia verschafft dem Bauherrn, egal ob Eigentümer oder Mieter, den nötigen finanziellen Spielraum“, stellt Badenia-Bausparexperte Jochen Ament fest. „Und das schnell und unkompliziert, da keine Grundbucheintragung erforderlich ist.“

10 Tipps für eine erfolgreiche und stressfreie Modernisierung
1. Genauen Plan mit Umfang, Reihenfolge und Kosten der Maßnahmen erstellen
2. Genügend Zeit einkalkulieren
3. Eigene handwerkliche Fähigkeiten nicht überschätzen
4. Unfälle vermeiden
5. Kinder möglichst außer Haus bringen
6. Einen Raum nach dem anderen in Angriff nehmen
7. Türen immer geschlossen halten, ggf. Folien als Türersatz verwenden
8. Umweltfreundliche Baumaterialien nutzen
9. Bei einer Badrenovierung Ausweichmöglichkeiten suchen
10. Die Handwerker sorgfältig auswählen

Weitere Informationen gibt es unter www.badenia.de und www.diy-academy.eu

Bausparexperte Jochen Ament leitet als Vertriebsmanager bei der Deutschen Bausparkasse Badenia den Fach- und Vertriebsbereich für über 35.000 Vermögensberater der DVAG-Vertriebe. Er ist seit über 35 Jahren für die Badenia erfolgreich in der direkten Kunden- und Vertriebsbetreuung tätig. Jochen Ament ist 51 Jahre alt, verheiratet und leidenschaftlicher Heimwerker.

Die DIY Academy bietet neben ganztägigen Heimwerkerkursen in eigenen Werkstätten auch drei- bis fünf-stündige Schulungen zu unterschiedlichen Themen in Baumärkten an. Das Seminarangebot reicht von den üblichen Renovierungsthemen wie Laminat verlegen, Tapezieren und Streichen über Sanitärinstallationen fürs Bad und Fliesenlegen bis hin zu speziellen Kursen rund um den Garten. Robert Raschke ist Trainer und Experte an der DIY Academy.

Deutsche Bausparkasse Badenia

Die Deutsche Bausparkasse Badenia AG ist der Spezialist für Wohnvorsorge innerhalb der Generali Deutschland Gruppe. Die Badenia bietet marktgerechte Bausparprodukte, Vor- und Zwischenfinanzierungen, Immobiliendarlehen sowie Produkte für die Eigenheimrente und ermöglicht ihren Kunden so die Baufinanzierung aus einer Hand. Die Badenia ist bundesweit tätig und betreut rund 1,2 Millionen Kunden. Im Januar 2012 wurde das Unternehmen von Standard & Poor’s und im Juli 2012 von der GBB-Rating Gesellschaft für Bonitätsbeurteilung mit „A-“ bewertet. Bedeutendster Vertriebspartner ist die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG).

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