Pressemitteilung

29.11.2017 10:12 Uhr in Wohnen & Bauen und Politik

Wohneigentumsförderung: Was die neue Regierungskoalition bald tun sollte

(Mynewsdesk) In den deutschen Großstädten und Ballungsräumen ist Wohnraum allgemein sehr knapp. Wegen der anhaltend starken Nachfrage steigen die Mieten scheinbar unaufhaltsam – trotz gesetzlicher Mietpreisbremse. „Deshalb sollte die neue Bundesregierung die Schaffung von Wohneigentum nachhaltig fördern. Denn einen besseren Schutz vor auch künftig steigenden Mieten als das eigene Haus gibt es nicht“, ist Jürgen Dawo, Gründer von Town & Country Haus, Deutschlands führender Massivhausmarke, überzeugt.

Nach wie vor hat Deutschland im europäischen Vergleich eine geringe Wohneigentumsquote. In Spanien beispielsweise leben 83 Prozent der Haushalte im eigenen Heim, in Italien sind es 69 Prozent. Deutschland hingegen ist das Land der Mieterhaushalte, da bei uns die Wohneigentumsquote nur 44 Prozent beträgt.

Rundum glücklich und zufrieden sind die Mieterhaushalte zwischen Pinneberg und Passau offenbar nicht. So das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Direktbank ING-Diba unter rund 13.000 Verbrauchern in 13 europäischen Ländern. Danach sind die Befragten in Deutschland, also dem Land mit der im Vergleich niedrigsten Wohneigentumsquote, etwas unzufriedener als die Befragten in den europäischen Ländern mit einer (teils deutlich) höheren Wohneigentumsquote. „Hier spiegeln sich unter anderem die höhere Lebensqualität und die Unabhängigkeit von Vermieterwillkür und steigenden Mieten, die mit Wohneigentum traditionell verbunden werden“, erklärt Town & Country-Gründer Jürgen Dawo.

Kehrseite der Medaille: Laut ING-Diba-Umfrage glauben 56 Prozent der Mieterhaushalte in Deutschland, dass sie sich Wohneigentum, insbesondere ein eigenes Massivhaus, nie werden leisten können. „Eine erstaunliche Einschätzung angesichts der wirtschaftlichen Rahmendaten in Deutschland mit weiter historisch niedrigen Hypothekenzinsen, geringer Arbeitslosigkeit und vergleichsweise hohem Lohnniveau“, erklärt Town & Country-Gründer Jürgen Dawo. Hier sei die Politik gefordert, die Schaffung von Wohneigentum in Deutschland nachhaltig zu fördern. Nicht zuletzt im Hinblick darauf, dass ein schuldenfreies Massivhaus eine erstklassige private Altersvorsorge sei. „Bei der Förderung muss sich in Deutschland strukturell einiges ändern, was nicht unbedingt viel Geld kostet“, ist Jürgen Dawo überzeugt. Und fährt fort: „Von einer Neuauflage der Eigenheimzulage rate ich ab, weil diese milliardenschwere staatliche Förderung seinerzeit nur selten ihren Zweck erfüllt hatte.“

Der Town & Country-Gründer hält die Maßnahmen, die während der Sondierungsgespräche besprochen wurden, für „sinnvoll und überfällig“. So könnten Bund, Länder und auch Kommunen nicht mehr benötigte Grundstücke zu günstigen Preisen bereitstellen. Da bezahlbare Grundstücke insbesondere in den Einzugsgebieten mittlerweile auch mittelgroßer Städte Mangelware sind, sollten Familien mit Kindern von einer ermäßigten Grunderwerbssteuer profitieren. Schließlich könnten eine Entbürokratisierung und die Entrümpelung des Baurechts spürbar zu einer Senkung der Baukosten beitragen. Auch davon würden Schwellenhaushalte, also normalverdienende Familien mit Kindern, erheblich profitieren, so dass sie ihre Wünsche vom eigenen Massivhaus doch noch verwirklichen können.

„Selbst wenn die neue Regierungskoalition nicht alles sofort und auf einmal umsetzen kann – das Wichtigste ist, dass der Erwerb von Wohneigentum künftig viel stärker gefördert wird als heute“, erklärt Town & Country-Gründer Jürgen Dawo. Dadurch ließe sich die Wohneigentumsquote in Deutschland deutlich erhöhen und an das Niveau in anderen Ländern heranführen.


Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Town & Country Haus Lizenzgeber GmbH

Town & Country Haus Lizenzgeber GmbH

Das 1997 in Behringen (Thüringen) gegründete Unternehmen Town & Country Haus ist die führende Massivhausmarke Deutschlands. Im Jahr 2016 verkaufte Town & Country Haus mit über 300 Franchise-Partnern 4.188 Häuser und erreichte einen Auftragseingang von 772,5 Mio Euro. Town & Country Haus ist Deutschlands meistgebautes Markenhaus.

Rund 40 Typenhäuser bilden die Grundlage des Geschäftskonzeptes, die durch ihre Systembauweise preisgünstiges Bauen bei gleichzeitig hoher Qualität ermöglichen. Für neue Standards in der Baubranche sorgte Town & Country Haus bereits 2004 mit der Einführung des im Kaufpreis eines Hauses enthaltenen Hausbau-Schutzbriefes, der das Risiko des Bauherrn vor, während und nach dem Hausbau reduziert.

Für seine Leistungen wurde Town & Country Haus mehrfach ausgezeichnet: So erhielt das Unternehmen zuletzt 2013 den „Deutschen Franchise-Preis“. Für seine Nachhaltigkeitsbemühungen wurde Town & Country Haus zudem mit dem „Green Franchise-Award“ ausgezeichnet. 2014 wurde Town & Country Haus mit dem Preis „TOP 100“ der innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand ausgezeichnet.

Zudem wurde Town & Country Haus bei zahlreichen Wettbewerben nominiert.

<h1>Wohneigentumsförderung: Was die neue Regierungskoalition bald tun sollte</h1>
 
Weitere Pressemitteilungen
 
bpi solutions präsentiert auf der CeBIT „Trusted Solutions“ für das digitale Business (Pressemitteilung)

bpi solutions präsentiert auf der CeBIT „Trusted Solutions“ für das digitale Business

Die neue CeBIT findet in diesem Jahr vom 11.-15. Juni in Hannover statt und rückt thematisch die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft in den Mittelpunkt. bpi solutions ist in Halle 15, F38 am Gemeinschaftsstand des VOI mit zwei Präsentationsplätzen, sowie einem weiteren Präsentationsplatz bei CAS Software in Halle 16, J18 vertreten. Im Focus stehen die ...

06.06.2018 13:33 Uhr in Elektronik und Hardware
Pressemitteilung enthält BilderBild
 
Aus insight europe wird insight culture (Pressemitteilung)

Aus insight europe wird insight culture

Strategisch, ganzheitlich, international und interkulturell – mit der Neuausrichtung präsentiert sich insight europe nun als insight culture und stellt sich damit als Beratungsagentur breiter auf. Seit der Gründung 1999 fokussiert auf ethnografische Marktforschung, hat sich die Frankfurter Agentur kontinuierlich weiterentwickelt, das Team vergrößert, neue Expertise an ...

06.06.2018 12:03 Uhr in Multimedia
Pressemitteilung enthält BilderBild
 
Die Unternehmensgründung solide finanzieren (Pressemitteilung)

Die Unternehmensgründung solide finanzieren

Wer sein eigener Chef werden will, muss auch bereit sein, in das eigene Unternehmen zu finanzieren. Eine solide Kapitalausstattung ist entscheidend, um das Geschäft zügig ans Laufen zu bringen. Bei einer Franchise-Gründung müssen neue Franchise-Partner im Durchschnitt mit einer Startinvestition von durchschnittlich 35.000 bis 150.000 Euro rechnen (Quelle: Franchise-Monitor). ...

06.06.2018 09:33 Uhr in Wohnen & Bauen und Wirtschaft
Pressemitteilung enthält BilderBild